Fear Itself – Nackte Angst #1 [Panini, November 2011]

Heute geht es weiter mit der ersten Ausgabe der Hauptserie zum letzten Marvel-Großereignis Fear Itself…

Fear Itself – Nackte Angst #1

Nach The Siege, dem letzten großen und alles erschütternden Event von Marvel Comics, ist Asgard nahe der US-Kleinstadt Broxton gefallen. Übrig bleibt ein Haufen Schutt und Asche, während die Asen ab sofort unter den Menschen wandeln. Aber dies ist nicht das einzige Problem. Denn Amerika steht kurz vor dem Umbruch. Armut und eine hohe Arbeitslosigkeit tragen zur allgemeinen Unzufriedenheit und Verzweiflung bei, die nicht einmal das ehemalige Nationalidol und nun oberster Sicherheitschef der USA, Steve Rogers, zerstreuen kann.
Im Gegenteil.
Steve wird selber Opfer eines Angriffes und nicht einmal Tony schafft es mit seiner neuen Idee, Asgard mit Hilfe von Stark Resilient, neu aufzubauen und so Tausende von neuen Arbeitsplätzen zu schaffen. Während die Rächer diese Idee noch mit allgemeinem Wohlwollen aufnehmen, stößt sie bei Allvater Odin nur auf Hohn. Aber Odin hat dank Sin und ihrem Erfolg in der Antarktis ganz andere Probleme am Hals …

Chaos inmitten von New York

Fear Itself steigert sich. Noch. Doch was Matt Fraction bisher zaubert gefällt mir persönlich sehr gut. Vor allem die Beziehung zwischen Thor und seinem Vater, welche hier sehr stark durch Emotionen auf die Probe gestellt wird, macht einen großen Teil der Faszination aus. Was sind die Beweggründe für Odins, den Menschen gegenüber, verachtenden Verhaltens? Wieso, scheinen bei dem bisher so weisen und logischen Gottvater plötzlich die Emotionen über das allumfassende und gerechte Wissen zu regieren? Welches Geheimnis hat Odin so lange verborgen, das dessen jetzt erwachte Energie ihn so erzittern lässt?
Matt Fraction liefert ein gutes Gerüst für ein hoffentlich spannendes, aber auch actionreiches Event ab. Wenn man sich die letzten Events ansieht, so hatten fast alle einen guten Start und bauten dann teilweise rapide ab. Ich hoffe, dass dies bei Fear Itself diesmal nicht der Fall ist. Immerhin ist Autor Fraction von Joe Queseda himself zum Marvel Architekten ernannt worden.

Das ist keine Auszeichnung?

Hmmm. Okay. Könnte stimmen. Aber irgendetwas muss der als Matt Fritchman geborene Mann doch vollbracht haben, um mit solch einem verheißungsvollen Namen geehrt zu werden. Vermutlich waren es seine Arbeiten an der Hit-Serie Immortal Iron Fist, oder seine Abenteuer für den Donnergott Thor. Oder aber es war sein Annual für Sensational Spider-Man welches ihm seine erste Eisner-Nominierung einbrachte und sein Run an Iron Man, der ihm dann sogar einen eigenen Eisner-Award bescherte.
Klar ist auf jeden Fall, dass er seine Arbeit bisher sehr gut macht, und ich mich persönlich auf die weiteren Ausgaben freue.

Sin ist die erste „Würdige“

Schuld an dieser Vorfreude sind natürlich nicht nur die Worte und der grobe Plot den Fraction hier bietet, sondern auch einer der von mir sehr hochgeschätzten Zeichner, Stuart Immonen. In seiner Anfangszeit war Immonen ein Zeichner mit einem Stil, der mir persönlich nicht so zusagte, doch in den letzten Jahren wurde er in meinen Augen immer besser. Er hat einen klaren und schnell wiedererkennbaren Stil, eine tolle Dynamik und auch anatomisch macht er keine Fehler. Keine unnatürlichen Posen, keine verqueren Gelenke oder Mimiken. Sein Stil ist realistisch und fantastisch zugleich.

Odin im Kampf mit seinem Sohn Thor

FAZIT:

Bisher kann ich noch nichts Negatives über Fear Itself sagen. Das ist in meinen Augen schon einmal ein gutes Zeichen. Denn auch wenn sich schon jetzt eine große Prügelorgie ankündigt, was bei einem solchen Event nichts Außergewöhnliches ist, hoffe ich doch, dass sich auch neben dem Kampfschauplatz noch einiges abspielen wird. Ein erster Hinweis darauf ist die Einbindung der Bewohner von Broxton, die eben keine Superhelden sind, und auch nicht einfach nur als namenloser Kollateralschaden herhalten sollen. Und wenn dies genauso passiert, sprich ein wenig Soap mit in die Action gestreut wird, dann bin ich glücklich.

Auftritt: Die Schlange

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The Siege – Special #3 [Panini, Februar 2011]

Mit den folgenden zwei Ausgaben, beschließe ich die The Siege – Special – Reihe…

Spider-Man und die neuen Rächer #35

Der Kampf um Asgard tobt noch immer. Die Entscheidung für Asgard zu kämpfen ist dabei nicht allen neuen Rächern leichtgefallen. Jessica und Luke hatten ein ausführliches Gespräch über den Sinn und Zweck an der Teilnahme an diesem Kampf. Während Jessica sich in ihrer Mutterrolle sehr wohl fühlt und das Superheldenleben überhaupt nicht vermisst, will und muss Luke helfen. Schon alleine wegen seiner Tochter die ein besseres Leben erfahren soll als immer auf der Flucht zu sein. Auch Bobby und Clint haben es nicht so einfach. Immerhin galt Bobby als tot bis sie während der Secret Invasion wieder auftauchte als Gefangene der Skrulls. Da kommt den beiden die Ablenkung mit Lady Octopus ganz gelegen.
Auch der Hood blickt zurück auf die letzten Stunden vor dem Angriff auf die Götterstadt. Norman bot ihm einen Deal an bei dem nicht nur er gewinnen kann, sondern auch seine Bande von Superschurken. Vorausgesetzt sie bleiben Osborn gegenüber loyal. Doch als sich während des Kampfes dank des Eingreifens von Loki plötzlich die Vorzeichen ändern muss Hood seine Strategie neu überdenken…

FAZIT:

Das Finale der Heftserie von Spider-Man und den neuen Rächern ist fulminant aber hinterlässt nicht nur wegen des Abschieds einen etwas fahlen Beigeschmack. Zum einen liegt dies an der eher unwichtigen zweiten Geschichte mit dem Hood, die ich persönlich als entbehrlich empfinde, zum anderen aber an der dafür umso besseren ersten Geschichte und dort vor allem an den leisen Zwischentönen von Luke und Jessica.
Zeichner Mike McKone leistet durchgehend gute Arbeit. Sowohl in den ruhigen Passagen als auch im großen Kampf. Und da ist vor allem auf den Doppelseiten die Panelaufteilung sehr gelungen und dynamisch.
Insgesamt ein guter Band dem doch einige Schwächen anzumerken sind. Währe das Zwischenspiel mit dem Hood nicht, dann wäre diese Ausgabe eine fast perfekte Finalausgabe einer fast rundum gelungen Rächerserie.

The Siege Special: Avengers Finale

The Siege ist zu Ende. Doch was für Auswirkungen hat Normas wahnsinniger Angriff auf die Götterstadt Asgard und was müssen die Befürchten die ihm halfen und dienten?
Im ersten Abenteuer der Mighty Avengers wird erzählt was Henry Pym, Jocasta, Ace und Jax im Underspace der Dimension unter dem Microverse erleben, als Ultron plötzlich alle Macht an sich reisst. In dem Glauben als Ultron-Pym, der mächtigste Roboter zu sein will er seinen Vater vernichten und die Erde erobern. Doch Henry hat einen Plan, bei dem Jocasta eine wichtige und äusserst heldenhafte Rolle spielt…
Im darauf folgenden Abenteuer der Rächerformation der Initiative treffen auf dem Schlachtfeld von Asgard das ehemalige Liebespaar Steve, Captain America, und Rachel, Diamondback, aufeinander. Diese ist zwar jetzt mit Frank, Constrictor, zusammen, der aber sieht das Aufeinandertreffen der beiden und interpretiert es falsch, woraufhin er sich mit Taskmaster aus dem Staub macht. Auch Tigra die unter dem Einfluss von Hood leiden musste trifft eine persönlich sehr wichtige Entscheidung als sie ihm zum letzten Mal gegenübersteht…
Dagegen hat das Team der Dark Avengers die Norman direkt als Eingreiftruppe unterstellt waren weniger gute Aussichten auf eine positive Zukunft. Dies betrifft auch Osborns rechte Hand Miss Victoria Hand. Der einzige der sich dem Zugriff der Heldenhaften Beschützer Asgards und den US-Army-Truppen entziehen kann ist Daken, Wolverines Sohn…
Im tragischen Siege: Epilogue – The Sentry: Fallen Sun, treffen viele Freunde und ehemalige Mitstreiter von Robert „Bob“ Reynolds alias Sentry/Void auf Bobs Bruder. Dieser steht verbittert und traurig vor dem Grab seines Bruders und dessen Frau. Und während alle ein paar freundliche Worte über den ungewöhnlichen Helden verlieren, trifft der Donnergott Thor, der ja direkt für den Tod von Sentry verantwortlich war, auf Bobs Mutter um ihr persönlich die bittere Nachricht zu überbringen…
Die letzte Geschichte widmet sich voll und ganz den neuen Rächern und erzählt wie diese direkt nach dem Fall von Asgard Jagd auf Hood machen nachdem dieser vom Schlachtfeld zusammen mit seiner Freundin Madame Masque, der Tochter von Graf Nefaria, geflüchtet ist. In einem aufregenden Abenteuer macht das Team zuerst Hoods Bruder ausfindig und lässt sich dann von diesem zu Hood und Madame Masque führen welche gerade mit der Fluchtplanung bei Graf Nefaria beschäftigt sind. Bei dem darauf folgenden Kampf gegen Graf Nefaria liegen die Chancen der neuen Rächer nicht wirklich gut, aber Luke hat vor dem Angriff noch für ein Ass im Ärmel gesorgt, das hoffentlich rechtzeitig eintrifft um den neuen Rächern noch helfen zu können…

FAZIT:

Dieser Band ist des Titelzusatzes Finale wirklich würdig.
Zwar beginnt die erste Geschichte noch etwas ruhig und für die Leser welche die Mighty Avengers-Serie nicht verfolgt haben etwas zusammenhanglos, aber dennoch beginnt der sich dann aufbauende Zusammenhang mit The Siege immer weiter auszuwirken bis am Schluss auch Henry auf dem Schlachtfeld Platz nimmt.
In der Initiative werden eher die nachdenklichen Töne angeschlagen. Nicht das es an einer gehörigen Portion Action fehlen sollte. Es wirkt auf mich einfach so das die nachdenklicheren Passagen wesentlich eindringlicher und wichtiger sind. Gerade das „Schlussgespräch“ von Tigra und Hood sowie das Treffen der Helden auf dem wieder neuen Rächer-Turm wo auch Steve seine Ex Rachel einen neuen Job anbietet, und auch die Zukunft einiger Initiatvie-Helden erzählt wird.
Bei den Dark Avengers hingegen ist anders als bei den Initiative Helden und den neuen Rächern die Zukunft alles andere als hell und freundlich. Daken konnte flüchten und der Rest wurde zusammen mit Miss Hand gefangen genommen. Doch Steve der ja als neuer „Obercop“ der Vereinigten Staaten fungiert erkennt das Potential hinter Voctoria Hand und unterbreitet ihr ein Angebot. Dadurch ist auch dieses Abenteuer wie auch das der Initiative eher ruhig aber dennoch sehr spannend. Sehr gelungen ist auch die Szene von Thor und Ares‘ Sohn Phobos auf dem Dach des Rächer-Turmes.
Sentry – Falles Sun ist eine Erinnerung an einen großen Helden. Das dieser eigentlich erst vor kurzem in das Marvel Universum eingeführt wurde und dank (mehr oder weniger) geschickter Charakterisierung mit der Historie des Marvel Universum verknüpft wurde wirkt auch hier für die Kenner der Figur sehr befremdlich. Vor allem da immer wieder die Rede von dem wissentlichen Vergessen seiner Figur aller Helden gesprochen wird. Dennoch ist der Verlust dieses Charakters für mich schmerzlich, da ich den Sentry, ähnlich wie den Silver Surfer, immer als eine mehr tragischere Rolle empfunden habe.
Beim letzten Abenteuer des Bandes steht zuerst einmal die Action im Vordergrund als die neuen Rächer Jagd auf den Hood machen um ihn der Gerechtigkeit zuzuführen. Nach diesem durchaus gelungenen Abenteuer kommt aber für mich das eigentliche Highlight der Geschichte. Zum einen sind die neuen Rächer endlich durch den Wegfall des Superwesenregistrierungsgesetzes rehabilitiert und so kann Luke endlich mit seiner Frau und Tochter den sehnlichst gewünschten Spaziergang im Park machen, zum anderen wird auf insgesamt 9 Doppelseiten von verschiedenen Künstlern jeweils ein Teilabschnitt der Neuen Rächer dokumentiert. Dabei ist vor allem die letzte Doppelseite geradezu sinnbildlich für die neue Epoche die den Marvel-Recken bevorstehen könnte, wobei mir hier ausgerechnet der Zeichenstil nicht wirklich gut gefällt.
Insgesamt ist dieser Band, wie bereits erwähnt, ein würdiger Abschluss für das Event Siege und die beendeten Rächerserien und anders als die Oneshot-Sammlung aus mit den Helden von Siege meiner Meinung nach nicht entbehrlich und sollte für einen runden und gelungenen Abschluss unbedingt mal durchgelesen werden.

The Siege – Special #2 [Panini, Dezember 2010 bis Februar 2011]

Heute folgt auch schon der zweite Teil des The Siege Specials in dem ich euch das Event in handlichen Stücken präsentiere…

The Siege #3

Der Kampf in und um Asgard geht weiter. Immer mehr Unterstützung für die Asen und gegen Norman Osborn, Hammer und die Bande des Hood treffen ein. Tapfer schlagen sich die Helden gegen eine Überzahl an Gegnern, sie kämpfen Hand in Hand und sie stehen füreinander ein. Als dann auch noch die Unterstützung eines der wichtigsten Rächermitglieder eintrifft, auch wenn er in der jüngsten Vergangenheit Fehler gemacht hat, scheint die Welt für so manchen Kämpfer wieder ein Stück weit in Ordnung zu sein. Doch der wahre Wahnsinn steht noch bevor…
Währenddessen erlebt auch Ben Urich wahnsinniges als er zusammen mit dem Norman Osborn-Befürworter Todd Keller in der Nähe von Asgard durch Venom getroffen abstürzt. Doch statt sich der Wahrheit zu stellen zwingt Keller Urich und einen seiner eigenen Mitarbeiter mit vorgehaltener Waffe seine Lügen direkt aus Asgard on Air zu bringen…

FAZIT:

Auch die dritte Ausgabe der Hauptserie kommt nicht mehr an das Spektakel des ersten Teils heran. Zwar ist Normans Geisteszustand wie er sich am Ende dieser Storyline offenbart schon etwas besonderes und Spideys Reaktion darauf ist auch ganz klar (und kribbelt bestimmt auch jedem Spidey-Fan in der Hand) und dennoch will es nicht mehr ganz so zünden.
Auch die Zweitgeschichte aus Ben Urichs Sicht verblasst stark hinter den bisherigen Frontline-Geschichten zu den Großevents. Es fließt nach meinem Geschmack zuviel der Kampfaction direkt in seine Sichtweise mit ein. Bisher war Urich der stille Beobachter der die Ausläufer der Events zu spüren bekommt, und diesmal ist er mittendrin im Kampfgetümmel.
Insgesamt macht The Siege zwar immer noch Spaß, aber leider nicht mehr auf dem Niveau des Beginns des Events. Mal sehen wie es weitergeht und wie sich das Event zum Ende hin entwickelt.

The Siege Special: Die Helden von Siege

Loki: Gott der Lügen und Intrigen. In diesem Abenteuer erlebt der Leser mit welchen kleinen Deals, Spielchen, Lügen, Abmachungen und Intrigen Loki noch alles gemacht hat um Asgard, nach seinen Wünschen, wieder zur früheren Hochform zu verhelfen. Er verkauft die Seelen seiner ehemaligen Gefolgsleute an die Disir, welche er wiederum an Mephisto verkauft um einen Deal mit Hela zu machen…
Danach nimmt Phobos Rache an den Menschen, oder besser gesagt am Präsidenten von Amerika, oder um genauer zu sein, er versucht es. Nachdem der Sentry seinen Vater vor den Augen der ganzen Welt zerfetzt hat, will er mit dieser Aktion dem Präsidenten klar machen, dass sein blindes Vertrauen in Norman Osborn der schlimmste Fehler seines Lebens war…
Als nächstes kämpft Spider-Man gegen Sinister Spider-Man, Venom. Dieser ist gerade dabei ein kleines „Picknick“ inmitten des Kampfgetümmels abzuhalten und Spider-Man muss ihn einfach aufhalten. Sogar Miss Marvel will ihn dabei unterstützen und wird auf einmal selber zum perfekten Wirt für den Symbionten…
In der vierten Story sieht man die jungen Rächer wie sie sich durch die Wirren des Kampfes in Asgard schlagen. Während Wiccan und Hulkling auf der Suche nach ihren Teamgefährten sind, hilft Speed an allen Ecken und Enden und Patriot und Hawkeye müssen sich verschüttet der Möglichkeit stellen an Ort und Stelle zu sterben…
Zum Schluss müssen noch Steve und Bucky ein paar leichtsinnige Zivilisten retten, die dachten sie könnten mit ein paar Exklusivbildern der Tragödie von Asgard das schnelle, große Geld machen. Als dann jedoch die Töchter der beiden Abenteuerer in die Hände Razor-Fist geraten wird es nicht nur für die beiden Mädchen gefährlich…

FAZIT:

Diese Sammlung von One-Shots die das Event Siege ergänzen ist eine bunte Mischung an größtenteils interessanten Storys. So richtig notwendig sind diese für das Verständnis des Hauptevents aber dennoch nicht. Eine nette Ergänzung mit interessanten Einblicken und Hintergründen. Wobei mir persönlich noch die Geschichte um Phobos und die der jungen Rächer am besten gefiel, und das (muss ich wohl zu meiner Schande gestehen) ich diese beiden Serien der Secret Warriors und Young Avengers nicht einmal verfolgt habe. Spidey und Cap ist ganz Okay und typisch für die jeweiligen Protagonisten und Loki kann mich nicht wirklich überzeugen, da hier einfach nur der typische Loki dargestellt wird, ohne wirkliche Überraschungen und auch sonst wirkt die Geschichte sehr lieblos.
Insgesamt bleibt ein etwas überdurchschnittlicher Band mit schönen und weniger schönen Geschichten und mit guten Zeichnungen. Gelungene Unterhaltung die man aber nicht zwingend braucht.

The Siege #4

Das Finale steht bevor als Sentry vollkommen ausser Kontrolle gerät und droht alles und jeden zu vernichten. Doch in all dem Getümmel, Durcheinander und Chaos erkennt Loki seinen Fehler und nimmt Hood seine Fähigkeiten, indem er ihm die Nornensteine wieder raubt und den Rächern zugesteht. Im darauf folgenden endgültigen Finalkampf mit dem Sentry der zum Void mutierte wird das vorerst letzte und wohl prominenteste Opfer nach Ares im zweiten Teil des Events gefordert…
Nachdem Asgard in einem Anfall von Wahnsinn durch den Sentry gefallen ist sollte auch Todd Keller sich langsam eingestehen das er einem falschen Idol nachgelaufen ist. Doch wie nicht anders zu erwarten trumpft er wieder mit genau den falschen Argumenten und Aussagen auf so dass Ben nur eine Wahl hat. Ab da hilft er mit den Anderen die Opfer zu befreien und den Verletzten zu helfen…

FAZIT:

Das Finale von Siege ist schön. Es läutet eine neue Ära nach der dunklen Herrschaft von Norman Osborn ein und bietet mit einem neuen Posten für Steve Rogers und seine Fähigkeiten viel Potential für ein glorreiche Zeit und einen triumphalen Neubeginn im Marvel Universum. Was die Autoren daraus machen werden zeigen aber erst die nächsten Monate und der Neustart diverser Serien, vor allem mit den vielen Rächer-Teams.
An sich ist das Heft so weit in Ordnung, wenn auch der Schluss etwas zu pathetisch ist. Es ist eben typisch amerikanisch. Übertriebener Pathos, zu viel Schmalz und gekünstelte Komik. Etwas besser als die Story aus dem Hauptevent ist dagegen diesmal die Embedded Story mit Ben Urich. Hier wird gerade nach dem eigentlichen Event sehr viel geboten und das nur auf 3 Seiten (die letzte lasse ich mal aussen vor, da für diese das gleiche gilt wie für den Schluss des Hauptevents).

Morgen schließe ich das Ganze mit dem dritten Teil ab …

The Siege – Special #1 [Panini, November bis Dezember 2010]

Events hat Marvel ja wie Sand am Meer. Auch The Siege ist da keine Ausnahme und deshalb werde ich es euch gebündelt in drei Teilen, möglichst chronologisch präsentieren.

The Siege #1

Die Belagerung beginnt nachdem Loki es geschafft hat Vollstagg in eine Falle zu locken und ihm den Tod mehrerer Tausend Menschen anzuhängen. Und so sieht Normal Osborn seine Chance gekommen. Er sammelt seine Rächer und alles was er an „Helden“ und Schurken zusammentrommeln kann und greift Asgard an, welches nach Thors Weggang nun von Balder geführt wird und auf der Erde in der Nähe von Broxton, Oklahoma zu finden ist. Doch es gibt jemanden der dem nicht tatenlos zusehen kann und so muss er sich nun wieder der Öffentlichkeit stellen…
Die zweite Geschichte bildet, wie es zuerst beim Civil War eingeführt wurde, die Sicht auf das Großereigniss mit den Augen der Presse, oder besser gesagt mit den Augen von Ben Urich des Frontline Magazins. Dieser kann einfach nicht glauben das ein Gott wie Vollstagg einfach so tausende Menschen tötet und denkt das dies eine Falle von Osborn sein muss um sein Handeln zu rechtfertigen. Sehr schnell hat er auch die Chance Vollstagg zu treffen, doch so einfach ist es nicht mit einem verbitterten von Schuld und Selbstzweifeln zerfressenen Helden ein Interview zu führen. Erst recht nicht wenn dieser hungrig ist…

FAZIT:

Der Auftakt zu The Siege ist herrlich spannend und vor allem actionreich. Loki schmiedet mit Osborn dunkle Pläne wobei natürlich jeder seine eigenen Ziele verfolgt. Schon in dieser ersten Ausgabe zeigt sich dass The Siege etwas großes, dramatisches werden kann. Nicht nur das ein Sterblicher es mit den Göttern Asgards aufnehmen will und auch noch den Wahn zu glauben hat dies zu schaffen, Nein mit all den darin verstrickten Helden und Schurken kann dieses Event übermächtig werden, und sehr viele Opfer fordern.

The Siege #2

Schon in dieser zweiten Ausgabe stellen sich die Ersten Gefolgsleute von Osborn gegen ihn und müssen mit drastischen Konsequenzen rechnen. Und nicht nur das. Auch kommt von unerwarteter Stelle bereits Hilfe und diesmal sind es nicht die Superhelden die als Erstes eingreifen. Doch auch diese sammeln sich bereits im Hintergrund und dies dank der Unterstützung von Nick Fury auch mit genug technischem Know How…
Währenddessen reist Ben Urich zusammen mit einem alten Kollegen und dem immerhungrigen Vollstagg im Gepäck in Richtung Braxton, Oklahoma. Aber leider haben auch Osborns Hammertruppen davon erfahren und wollen den eifrigen und unparteiischen Reporter an seiner Mission hindern. Weniger unparteiisch aber dennoch misstrauisch gegenüber dem was ihm „geschenkt“ wird ist der Osborn-Anhänger und Hassprediger Todd Keller, der als einziger offiziell von dem Zwischenfall berichten darf…

FAZIT:

Die Ereignisse in diesem zweiten Teil des Siege-Events sind wesentlich einfacher und mehr aus reine Action ausgelegt, als es noch im Ersten Teil war. Diesmal wird möglichst imposant, detailreich und vor allem brutal das Abschlachten dargestellt. Intrigante Hintergrundspielchen und gefährliche Rangkämpfe bleiben fast völlig aus.
Auch in der Begleitserie Siege: Embedded passiert nicht wirklich viel. Auch hier wird wenig Handlung mit viel Bild einfach nur langgezogen.
Zwar gefällt auch der zweite Teil noch immer, fällt aber im Vergleich zum ersten Teil schon stark ab und nur das einfache zur Schau stellen von dramatischen Tötungszenen kann mich persönlich nicht wirklich überzeugen.

Spider-Man und die neuen Rächer #34

Es wird gefährlich für die neuen Rächer nachdem nun Norman Osborn mit seinen Hammer-Teams und sogar die Lakaien des Hoods Jagd auf das Team machen. Dabei geraten sowohl Cap und Bucky, als auch Spider-Man und Spider-Woman in die Gefahrenzone. Dabei müssen Cap und Bucky gegen ein Hammer-Team antreten und das obwohl Caps Sachen in die Hände von Osborn gefallen sind und das Hammer-Team sogar noch vom Living Laser und dem Corruptor unterstützt wird. Ähnlich geht es Spider-Man und Spider-Woman. Diese werden von Hoods Schergen Mandrill und Griffin. Dank Griffins Fähigkeit Frauen zu beeinflussen sieht sich Spider-Man schnell Spider-Woman als Gegner gegenüber. Doch wie bekämpft man einen Gegner der eigentlich ein Freund ist…?

FAZIT:

Dieses Tie-In zum Event Siege fällt noch relativ harmlos aus. Die eigentlichen Auswirkungen des Events sind noch nicht wirklich spürbar, erst gegen Ende wird durch das Zusammentreffen vieler Helden und der Nachrichtenberichterstattung klar das dieses Abenteuer mit hineinspielt. Ansonsten fällt die Geschichte an sich eher flach aus. Wenig Story viel Prügel. Einzig wichtig zu erwähnen wäre hierbei nur die offizielle Einführung von Captain America, Steve Rogers, in die reguläre Kontinuität ausserhalb der Reborn Miniserie.
Des weiteren fällt sehr positiv der Zeichnerwechsel zwischen den beiden Handlungssträngen der beiden Caps und Spiders auf. Während bei dem Cap-Strang noch gewohnt Immonen den Zeichenstift schwingt, darf bei den Spider-Sequenzen Daniel Acuña seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Und dies tut er sehr eindrucksvoll. Nicht immer fehlerfrei, aber dennoch angenehmen anzusehen. Stellenweise wirken die Zeichnungen wie eine Cel-Shade CGI-Grafik und dann auch wieder wie ein Gemälde.

Morgen folgt dann auch schon Teil 2 …

Ultimate Spider-Man Episode 20 (Clip) + Episode 19 (Clip)

Nach etwas längerer Zeit beglückt uns Marvel mal wieder mit einem kleinen Blick in die neue bevorstehende Ultimate Spider-Man Episode, die am Sonntag auf Disney XD (USA) ausgestrahlt wird. Diesmal wird es witzig mit Spider-Ham.

Und als kleinen Bonus reiche ich noch den Clip für die 19. Episode nach, in der Spidey ein kleines Team-Up mit dem Hulk hat.

???

Was hat es wohl mit diesem Bild auf sich das seit wenigen Tagen durch das Netz, insbesondere Facebook und dem Paniniforum, geistert?

Avengers: Earth Mightiest Heroes Season 2 Episode 14 (Clips)

Morgen flimmert neben Ultimate Spider-Man auch die neueste Episode der Avengers: Earth Mightiest Heroes Season 2 über die amerikanischen Disney XD Bildschirme. Hier nun zwei kleine Previewclips mit einem für Comicleser alten, neuen Bekannten aus dieser morgigen Episode…


Marvel Pinball: Avengers Chronicle DLC – Erste Eindrücke

Lange hat es gedauert, sehr lange sogar. Eigentlich waren die vier Tische bereits für Frühjahr diesen Jahres angekündigt. Im März gab es dann etwas konkretere Aussagen. Da hieß es dann im 2. Quartal 2012. Schlussendlich wurde dann letzte Woche mit dem Video des Infinity Gauntlet-Tisches auch endlich ein genaues Datum bekanntgegeben.

Gestern war es dann soweit und kurz nach 16 Uhr stand der DLC zum Download im deutschen PSN bereit. Doch was musste ich sehen? Nachdem letztes Jahr der Captain America Tisch noch akzeptable 1,99€ gekostet hat und der Fantastic Four Tisch auch nur mit unwesentlich mehr (nämlich 2,49€) zu Buche schlugen, war das Pack im Dezember (Vengeance & Virtue) mit Moon Knight, Ghost Rider, Thor und X-Men, ebenfalls noch im Rahmen. Doch der neue Avengers Chronicle DLC schlägt schon mit satten 9,99€ in die virtuelle Geldbörse.

Naja. Als Marvel-Fan und Pinball-Liebhaber habe ich mir das Pack natürlich trotzdem zugelegt und ob die 4 Tische das Geld wirklich wert sind, könnt ihr jetzt hier lesen…

Fear Itself:
Der erste Tisch in meiner kleinen Vorstellung kommt mit einem wirklich tollen Tischdesign daher. Der Bogen unterhalb der beiden Flipperarme, welcher sich kreisrund herumzieht sieht einfach nur klasse aus. Wenn man dann einen Ball mit voller Geschwindigkeit dort hindurchjagt sieht es einfach nur atemberaubend aus. Die Animationen sind allesamt wieder sehr gelungen und auch der Wiedererkennungswert der Figuren ist gelungen.
Doch es gibt auch ein Manko. An einigen Stellen wirkt der Tisch, und dessen Rampenanordnung leider nicht ganz durchdacht. Zu oft wird die Kugel ungewollt ausgebremst. Das schmälert ein wenig den ansonsten nicht so schlechten Gesamteindruck.

Avengers:
EIn ähnliches Problem mit der Kugeldynamik hat auch der Avengers-Tisch. Auch hier wird die Kugel sehr oft unfreiwillig gebremst. Aber noch etwas stört diesen Tisch. Ein paar Soundeffekte die irgendwie so gar nicht richtig passen wollen. Wenn man an die Bumper (links und rechts) an den Rampen schießt ertönt ein Geräusch ähnlich den alten GameBoy und NES-Soundeffekten. Ein merkwürdiges Piepsen. Absolut unpassend.
Doch es gibt auch positives. Dieser Tisch des Quartetts kommt wohl am grafisch imposantesten daher. Der Flippertable ist ein Helicarrier der über eine nächtlichen Stadt schwebt. Das sieht einfach nur prachtvoll aus. Ebenfalls eine lustige Idee ist es, dass man zu Beginn eine von 6 Kugeln wählen kann, welche im Design der 6 Avengers gehalten sind, mit der man dann auf Punktejagd gehen kann. Aber dies hat auch einen Nachteil. Die Lackierung der Kugeln irritiert. Vor allem weil diese sich offenbar wild um die eigene Achse drehen, selbst wenn sie nur normal rollen.

Infinity Gauntlet:
Ein Tisch mit dem Silver Surfer. Klassisch. Der Chrom-blitzende Held sieht fast aus wie eine der Flipperkugeln. Am auffällligsten an diesem Tisch ist die Tatsache das die meisten Rampen nicht aus festen Stoffen zus ein scheinen, sondern aus blauem Licht. Keine Stahlrohre, keine Holzrampen, einfach nur blaues Licht. Das sieht natürlich wunderbar aus. Auch das diese Rampen wie zusätzlich Finger aus dem Handschuh von Thanos herauslaufen ist eine tolle Idee.
Spielerisch gesehen krankt auch dieser Tisch an einer etwas hakeligen Kugeldynamik, jedoch nicht so schlimm wie die beiden anderen bereits vorgestellten Tische. Am Eindrucksvollsten war jedoch das Feature als sich der Tisch auf den Kopf stellte und auch wenn man das kaum glauben mag, aber die Steuerung ging immer noch spielend leicht von der Hand.

World War Hulk:
Der Hulk-Tisch ist wohl der einfachste aus dem Quartett. Sehr schnell lassen sich mit diesem blitzschnellen Tisch Highscores erzielen. Die Rampen, Bumper und Falltüren sind perfekt platziert und das gesamte Spiel ist sehr dynamisch und flüssig. Hier haben die ZEN-Studios wirklich alles richtig gemacht was ein flüssiges Spielgefühl betrifft.
Grafisch ist die Mischung aus grün, Gelb und braun leider nicht so überzeugen. Es fehlt ein wenig die farbliche Abwechslung. Wieder besser überzeugen kann aber der kleine zusätzliche zweite Flippertisch welcher durch eine geheime Rampe zugänglich wird (und den es auch bei anderen Tischen in diesem Pack gibt) der an ein Basketballspiel erinnert. Mit Stadionansagen und allem was dazu gehört.

Insgesamt kann ich also sagen, das der Tisch die knappen 10 Euro gerade so wert ist. Das aber nur weil es sowohl grafisch als auch spielerisch einen Schritt nach oben gab im Vergleich zum vorherigen Pack. Zu frustrierend sind leider einige Stellen in den beiden ersteren Tischen wenn es die Kugel mal wieder ausbremst. Aber mit ein wenig Übung kann man auch dieses Problem meistern. Und immerhin will man für das Geld ja auch einiges zu spielen haben und nicht nach einem Tag schon wieder durch sein.

Marvel Pinball: Infinity Gauntlet Tisch (Video) & Releasedatum

Vor einiger Zeit hat Stefan hier in den Kommentaren seinem Unmut Luft gemacht, das der neue DLC sich immer weiter verzögert. Doch jetzt gibt es neben dem neuen Video zum Infinity Gauntlet-Tisch endlich ein genaues Releasedatum für den Avengers Chronicle DLC. So soll dieser für die PS3 im PSN in Nordamerika am 19. Juni erfolgen und für Europa im PSN und im XBLA (für Zen Pinball FX2) am 20. Juni erfolgen. Hoffentlich kann der Termin gehalten werden. Ich persönlich freue mich auf jeden Fall schon darauf und werde ihn mir wohl gleich am Releasetag ziehen…

Gratis Comic Tag 2012 (Reviews Teil 11) – Die Comics von ToonFish und Splitter

Mit der heutigen Review endet mein kleiner Gratis Comic Tag 2012-Marathon. In den letzten 11 Tagen habe ich alle 30 Comics des diesjährgen Gratis Comic Tages reviewt und ich hoffe ihr hattet ein wenig Freude daran, oder habt eventuell ein paar Serien für euch entdecken können. Für mich persönlich war dieser Gratis Comic Tag wieder sehr interessant und spannend, weil es Hefte gab die ich so aus meinem Bauchgefühl wohl niemals mitgenommen hätte, mich dann aber doch Schlussendlich überraschen konnten. Doch bevor ich jetzt ein Fazit ziehe sind erstmal die Hefte von Splitter und dessen Imprint ToonFish dran. Das endgültige Fazit kommt dann am Wochenende mit einer Zusammenfassung…

Die Welt der Schlümpfe: Gargamel und die Schlümpfe (Gratis Comic Tag 2012)

Drei Geschichten aus der „Welt der Schlümpfe“ präsentiert Splitters Imrpint ToonFish in diesem Jahr.
Zuerst versucht Gargamel einen Oger davon zu überzeugen das Schlümpfe das leckerste auf der Welt sind und will ihm dann auch noch zeigen wo er welche findet. Doch der Oger hat da so seinen eigenen Weg und auch die Schlümpfe sehen nicht tatenlos zu wie der Oger fast zielgerichtet gen Dorf spaziert…
In der zweiten Geschichte lässt sich ein riesiger Vogel auf Gargamels Schornstein nieder und das will der bösartige Zauberer natürlich nicht zulassen. Doch der Vogel will sich nicht verjagen lassen. Als er dann auch noch ein Junges bekommt sieht Gargamel nur eine Möglichkeit, jedoch nicht ohne von Schlumpfine und Schlaubi beobachtet zu werden…
Als letztes erhält Gargamel Besuch von seinen drei kleinen Neffen und will diese natürlich auch sofort zu erfolgreichen Schlumpfjägern trainieren. Als die Vier sich also aufmachen Schlümpfe zu jagen kommt es zu einem kleinen Zwischenfall infolgedessen die drei kleinen Neffen sogar im Schlumpfdorf landen…
FAZIT:
Wie schon im letzten Jahr ist auch dieses Heft wieder eine fast nostalgische Reise in die eigene Jugend. Mit drei neuen (bisher unveröffentlichten) Geschichten macht ToonFish Appetit auf mehr. Mehr Gargamel, mehr Humor, mehr Azrael und vor allem mehr Schlümpfe. Und auch wenn inzwischen Peyos Neffe mitsamt einer Vielzahl von Künstlern an den Abenteuern sitzt ist der Charme noch immer der gleiche.
Nicht nur für Kinder gilt, dass man mit den Schlümpfen einfach nicht viel falsch machen kann. Es sei denn man kann den kleinen blauen Wichten so überhaupt nichts abgewinnen.

Zombies #0: Tod und Agonie (Gratis Comic Tag 2012)

Manchmal (vor allem nach vielen erfolgreichen Jahren) ist ein Schauspieler nichts mehr wert. So ähnlich geht es auch dem früher sehr erfolgreichen Horrordarsteller Serge Lapointe, der mit diversen Zombiefilmen erfolgreich war. Doch nun ist sein Stern verglüht und der alternde Star tingelt von einem Filmfestival zum anderen.
Aktuell befindet er sich in Russland und versucht wenigstens noch ein wenig im Erfolg seiner vergangenen Filme zu baden. Sogar eine wilde Nacht mit einer heißen Blondine ist noch drin. Doch diese entpuppt sich zu seinem Entsetzen als Nutte und will 800 Dollar für die letzte Nacht. Aber das ist nicht Serges einziges Problem. Denn als er aus dem Fenster seines Hotelzimmers schaut muss er feststellen das die Stadt von Zombies überrannt wurde.
Von nun an beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, und dem Versuch diese Hölle lebendig hinter sich zu lassen. Doch dazu muss Serge erstmal zum Flughafen Pulkowo kommen und von dort einen Flug erwischen…
FAZIT:
Zombies, Epidemien, Pandemien und Viren überall. Nach „The Walkind Dead“ aus den USA und „Die Toten“ aus Deutschland gibt es nun auch „Zombies“ aus Frankreich. Und was haben alle drei Serien gemeinsam? Ganz einfach. Sie sind würdige Vertreter dieses Genres. Denn auch „Zombies“ macht da keine Ausnahme und weiß mit tollen Bildern und einer dichten atmosphärischen Geschichte zu überzeugen. Auch der Humor kommt bei dieser doch eher tragischen Geschichte nicht zu kurz. Seien es die kleinen Anspielungen auf das offensichtlich große Vorbild „The Walking Dead“ oder die vielen kleinen anderen Seitenhiebe auf die Zombiefilme, -romane und -comics.
Wer mit Zombies und/oder einer der oben genannten Serien klar gekommen ist und gefallen daran gefunden hat, der ist auch bei dieser Reihe bestens bedient.

Thorgal: Das verschollene Langboot/Tjahzis Tränen (Gratis Comic Tag 2012)

Zwei abgeschlossene Geschichten rund um den nordischen Helden Thorgal präsentiert Splitter dieses Jahr in seinem zweiten Gratis Comic Tag-Beitrag.
Zuerst erleben die Mannen um Leif Haraldson und Gandalf eine furchtbare Schifffahrt durch einen gefährlichen Sturm. Als Gandalf auch noch Leif vorwirft seine Männer gezielt in den Tod zu schicken, kommt es zum Streit infolge dessen Leif an den Mast gefesselt wird und als Menschenopfer die Götter besänftigen soll…
In der zweiten Geschichte trifft Aaricia einen blinden Gott. Es handelt sich dabei um den eher unbekannten Gott Vigrid der um sich einen Namen zu machen auf Midgard gekommen ist um Heldentaten zu vollbringen. Doch gleich nach seiner Ankunft fällt er dem Riesen Hrun in die Hände, dem Hüter des Eises, und dieser stiehlt dem arglosen Gott sein Augenlicht. Nun versucht Aaricia dem blinden Vigrid zu helfen nach Asgard zurück zu kehren…
FAZIT:
Thorgal bietet sehr gute Unterhaltung in der Welt der nordischen Sagen- und Mythologiewelt. Sowohl storytechnisch als auch zeichnerisch bewegt sich das gesamte Heft auf sehr hohem Niveau. Die Geschichten sind atmosphärisch, dicht und wissen auch mit gezieltem Humor und Emotionen zu überzeugen. Grafisch sind beide Geschichten sehr gelungen und glänzen mit sehr detaillierten Zeichnungen und stimmungsvoller Farbgebung.
Auch mich, der sonst eher weniger mit nordischen Göttern und Wikingergeschichten anfangen kann, haben die beiden Geschichten überzeugt. Wenn man bedenkt das meine bisherigen Berührungspunkte mit nordischer Mythologie sich nur auf Marvels Thor bezogen hat, ist dies eine ganz klare Weiterentwicklung. Ich persönlich werde die Serie auf jeden Fall mal ins Auge fassen.

Die letzte Gratis Comic Tag-Review ist beendet und auch diesmal bedanke ich mich beim Comic Attack in Erfurt für den Komplettsatz an Gratis Comics. Wenn euch meine Reviews gefallen habe oder ihr Kritik und Verbesserungsvorschläge habt, dann haut sie ruhig in die Kommentare oder mailt mir an Blogmail. Am Wochenende wird es dann noch eine Zusammenfassung und ein Fazit zum Gratis Comic Tag geben.