Mueli77s Feine Welt Podcast – Jahresrückblick 2013

Der neueste Podcast von mir ist online und ich hoffe, er gefällt euch. 😉

Podcast 2013

Dieser Podcast lässt mich einmal auf das Jahr 2013 zurückblicken. Was gab es Gutes und Schlechtes. Was hat mich beeindruckt und bewegt? Wie lief der Blog und was hat sich verändert? Viele Gedanken und ein ganzes Jahr.

Intro-Song:

  • „Final Countdown 2013“ by Groove Agent © 2013 Groove Agent -> buy it here

Outro-Song:

  • „Neujahr“ by Adel Tawil © Adel Tawil/Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH -> buy it here (Short Edit for Podcast by Mueli77)

Mueli77s Feine Welt Podcast 2013 mit Jahresrückblick

00:00-02:22 Intro („Final Countdown 2013“ by Groove Agent)
01:54-03:21 Begrüßung & Info
01:59-05:15 Rückblick 2013 – Privates & Bloginfos
05:16-12:17 Rückblick 2013 – Comics
12:18-16:18 Rückblick 2013 – Games
16:18-18:17 Rückblick 2013 – Musik
18:17-19:36 Rückblick 2013 – Film/TV
19:37-24:25 Rückblick 2013 – Blog
24:26-25:41 Verabschiedung
25:32-27:56 Outro („Neujahr“ by Adel Tawil)

 

Weitere Comicneuerscheinungen dieser Woche (KW 51) in Deutschland

Neben Panini gibt es noch weitere Verlage die den Markt mit einigen Publikationen bereichern. Hier nun eine kurze Übersicht, was diese Woche erhältlich sein sollte. Die Angaben sind ohne Gewähr, da es zu regionalen Unterschieden kommen kann, was den Liefertag betrifft.

Splitter/toonfish
Alix Senator Nr. 2
Atalante Nr. 3
Benni Bärenstark Nr. 7
Bruce J. Hawker Gesamtausgabe Nr. 2
Excalibur Chroniken Nr.
Horacio d’Alba Nr. 2
Pelikan Protokoll Nr. 3
Schiffbrüchigen von Ythag Nr. 11
Thorgal Nr. 19
Zombies Nr. 3
Vier von der Bakerstreet Sonderband

Finix
Pioniere der Neuen Welt Nr. 19 (SC + HC)

dani books
Akte X – Staffel 10 Band Nr. 1
Plume Nr. 1

Crosscult
Chew Nr. 7
Robocop
Walking Dead Nr. 19

Schreiber & Leser
Unter dem Hakenkreuz Nr. 6

Bocola
Prinz Eisenherz – Die Murphy-Jahre Nr. 8

Splitter verschenkt ein Schlumpf-Album an Alle

Zum Start von Die Schlümpfe 2 gibt’s was gratis.

Die Schlümpfe starten ab dem 01. August im Kino erneut durch. In „Die Schlümpfe 2“ verschlägt es die kleinen, blauen Wichtel nach Paris und um sich entsprechend darauf einstimmen zu können, gibt es neben den „Die Schlümpfe Kino-Specials“ (Ein Review dazu gibt es hier) auch eine Aktion des Splitter Verlages.

Vom 01. bis 14. August dürft ihr euch das 27. Album „Die Schlümpfe machen Urlaub“ gratis als eBook downloaden. Hierzu braucht ihr lediglich auf eine der Partnerseiten, wie Amazon, Beam, Thalia oder Weltbild gehen und könnt euch dort das eBook herunterladen. Aber erst ab dem 01. August und dann auch wirklich nur 14 Tage lang.

Die Schlümpfe Kino Special 1 & 2 [Toonfish/Splitter, Juli 2013]

Schlumpf 1

Das interessiert sogar die kleinen Schlümpfe – Die beiden Kinospecials.

Am 1. August starten die Schlümpfe in ihr zweites 3D-Kino-Abenteuer und diesmal verschlägt es die kleinen blauen „Wichtel“ nicht nach New York, sondern in eine ebenfalls bekannte Großstadt: Paris. Damit man sich auch ordentlich auf das neue Abenteuer einstimmen kann, veröffentlicht Toonfish, ein Imprint vom Splitter Verlag, zwei Kino Specials. Bereits zum ersten Film brachte Toonfish ein Kino Special heraus, und weil das damals so gut geklappt hat, gibt es diesmal gleich zwei Ausgaben.

Der einzige wirkliche Kinobezug. Poster zum neuen Film.

Der einzige wirkliche Kinobezug. Poster zum neuen Film.

Ausgabe Nummer eins reprintet das komplette dritte Schlumpf-Abum, in dem erzählt wird, wie Schlumpfine zu den Schlümpfen kam. Vom ersten Plan Gargamels, in dem die Schlumpfine Unfrieden stiften soll, über die Entwicklung der Figur und der Reaktionen auf sie innerhalb des Dorfes, bis hin zum großen Finale und einem eher offenen Ende.

Schlumpf 3

Noch ist alles friedlich im Dorf.

Zusätzlich gibt es noch vier One-Pager mit kurzen und witzigen Schlumpf-Abenteuern, die sich themengerecht trotzdem um die blonde Schlumpfdame drehen. Die Hauptgeschichte ist dabei das vierzigseitige Originalalbum von Peyo, alias Pierre Culliford aus dem Jahre 1967. Dennoch merkt man dem Band sein Alter nicht an. Die Zeichnungen sind sicher und haben bereits alle Details und Eigenheiten, die man von den Schlümpfen, wenn man sie aus TV und aktuellen Comics kennt, gewohnt ist.

Schlumpf 4

Gargamels Zauberspruch.

Nicht ganz unschuldig an diesem „modernen“ Auftritt sind aber auch die neue Koloration sowie das Lettering und die ebenfalls neue Übersetzung. Toonfish hat es sich nicht nehmen lassen, die Namen an die bekannte TV-Serie von Hannah Barbara anzugleichen. Dadurch wurde aus dem Brillenschlumpf nun endlich auch in den Comics Schlaubi, aus dem Großen Schlumpf Papa Schlumpf und aus dem Muskelschlumpf der bekannte Hefty, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Schlumpfine wird herzlich empfangen.

Schlumpfine wird herzlich empfangen.

Etwas verwirrend ist das offene Ende der Hauptgeschichte. Vor allem im Hinblick auf die anschließenden vier Kurzgeschichten. Inhaltlich möchte ich, auch wenn es bestimmt einige gibt, welche die Alben bereits kennen, nichts vorwegnehmen, aber da wäre ein Album mit einem „runderen“ Abschluss vielleicht sogar besser gewesen. Vor allem deshalb, weil das Album sonst keinen direkten Bezug zum Film aufweist. Aus Verlagssicht hätte man durchaus auch jedes andere in sich abgeschlossene Abenteuer wählen können.

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Mit der Druckerpresse beginnt alles.

Mit der Druckerpresse beginnt alles.

Im zweiten Heft (wobei dies ein wenig falsch formuliert ist, da die Ausgabe mit sehr robustem Papier und festen Pappumschlag daherkommt) wird der Reporterschlumpf auf den Leser losgelassen. Das hier abgedruckte, ebenfalls komplette Album, ist das 22. Originalalbum von 2003 und entstand ohne den Schlumpfvater Peyo, der bereits 1992 verstarb. Stattdessen führt sein Sohn Thierry Culliford zusammen mit weiteren Autoren und Zeichnern das Werk seines Vaters fort.

Die neue Dorfzeitung

Die neue Dorfzeitung

Dennoch ist in diesem „neuen“ Album nach Peyo kein Bruch zu spüren, oder zu sehen. Die Geschichte ist ebenfalls locker und freundlich. Und auch wenn die Story an sich einfach und unterhaltsam sein soll, merkt man doch deutlich, dass hier die Presse ganz gehörig auf die Schippe genommen wird. Sowohl die übliche Panikmache als auch Gerüchte und Klatsch und Tratsch. Dass die Tageszeitung des Reporterschlumpfes auch noch auf den Namen „Schlumpfspiegel“ hört, ist sicher kein Zufall. Auch wenn diese Zeitung mehr Gemeinsamkeiten mit einer gewissen Tageszeitung mit vier Buchstaben hat, als mit einem seriös wirkenden Monatsheft wie dem Spiegel.

Ist das belauschen oder recherchieren?

Ist das belauschen oder recherchieren?

Das Artwork wirkt vertraut und einheitlich. Einzig die Koloration macht deutlich, dass dieses Album frischer auf dem Markt ist, als das von Schlumpfine. Die Figuren und Hintergründe sind dank dem Einsatz von vorsichtigen Computereffekten wesentlich plastischer. Gerade dann, wenn Licht in Form von Sonne, oder Feuer im Spiel ist, merkt man dies deutlich. Dennoch bleibt das Gesamtbild harmonisch.

Wenn man wirklich gute Artikel will begibt man sich manchmal auch in Gefahr.

Wenn man wirklich gute Artikel will begibt man sich manchmal auch in Gefahr.

FAZIT:

Beide Ausgaben sind unterhaltsam und stimmen auf den kommenden Kinofilm ein. Die Geschichten sind kurzweilig und witzig und das Artwork einheitlich und bekannt. Als Zugabe gibt es jeweils ein Kinoposter sowie ein Gewinnspiel. Die Aufmachung und Qualität der Publikation geht für den Preis von jeweils 3,95€ in Ordnung. Aber, und das ist ein wichtiges „aber“, für ein Kinospecial wird zu wenig über den bevorstehenden Kinofilm berichtet. Außer den Postern und der Werbung für das Videospiel zum Film auf der Rückseite gibt es keinen weiteren Bezug zum startenden Film. Eine kurze Reportage zur Entstehung, ein paar Bilder oder Ähnliches wären da schon wünschenswert gewesen. So wirkt es leider nur, als würde man mit dem Kinofilm im Rücken noch schnell ein paar Euro abgreifen wollen, indem man Comicleser anfixt, die auf der Innenseite des Rückumschlages beworbenen Alben zu kaufen.
Dennoch bekommt man für wenig Geld viel guten Comic, den man auch getrost mit den Kleinen lesen und anschauen kann. Von daher hat Toonfish, nicht so viel verkehrt gemacht. Aber vielleicht lernt man ja etwas für einen möglichen dritten Kinofilm und dessen Begleitveröffentlichungen daraus.

Na wer wird denn gleich ...?

Na wer wird denn gleich …?

Copyright aller verwendeten Bilder © 1967-2013 Peyo / I.M.P.S. (Brussels), Toonfish / Splitter

 

Der Seewolf [Splitter, Mai 2013]

Heute möchte ich euch erneut ein Buch aus dem reichhaltigen Sortiment des Splitter Verlages vorstellen. Dieses habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, wofür ich mich auch noch einmal bedanken möchte. Bei Romanadaptionen ist das manchmal so eine Sache. Mal gelingen sie und mal eben nicht. Zu welcher der beiden Gruppen „Der Seewolf“ gehört, könnt ihr nun hier nachlesen …

Der Seewolf

Der Literaturkritiker Humphrey van Weyden landet nach einem Schiffsunglück auf dem Robbenfang-Kutter von Wolf Larsen. Und dort herrscht ein raues Regiment. Nicht nur, dass Larsen grundsätzlich ein ziemlich rauer Bursche ist und auch Schiffbrüchige nicht so behandelt, wie es allgemeine Praxis ist, auch seine Mannschaft leidet massiv unter dem Verhalten des Kapitäns. Hump, wie van Weyden nach kurzer Zeit getauft wurde, wird als Küchenjunge „angestellt“ und merkt bald, das Wolf Larsen wesentlich vielschichtiger und intelligenter ist, als es oberflächlich den Anschein hat. Doch was im Laufe der Reise noch so alles passiert, das hätte van Weyden beim besten Willen nicht erwartet …

Das Abenteuer von Humphrey beginnt.

Das Abenteuer von Humphrey beginnt.

Der Roman von Jack London gehört zur Weltliteratur und die Verfilmung mit Raimund Harmsdorf besitzt Kultstatus. Dennoch habe ich mich entschlossen, diese Adaption eigenständig zu betrachten und keine Vergleiche zu einem der beiden anderen Medien zu ziehen. Die Geschichte ist bekannt, und Riff Reb’s hat sehr gute Arbeit geleistet, die Vorlage entsprechend zu adaptieren. Als Kenner findet man sich sofort zurecht, und als Neuling wird einem eine spannende und dramatische Story präsentiert. Die häufigste Frage, die bei solchen Adaptionen aufkommt, ist die der Notwendigkeit. Braucht es eine Comicadaption, um Romanklassiker auch Menschen zugänglich zu machen, die sich weder an den Roman trauen, noch mit Verfilmungen viel anfangen können? Oder sind sie einfach nur Geldschneiderei? Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass diejenigen, die wie Riff Reb’s eine solche Umsetzung in Angriff nehmen, die Frage stellen: Wie gut funktioniert die Geschichte in einem anderen Medium? Welche Stile wähle ich und auf welche Handlungselemente konzentriert man sich? Hier die Waage zu finden, ist oftmals nicht einfach, doch Reb’s hat es geschafft.

Diese Art von Abenteuer hatte Hump nicht erwartet.

Diese Art von Abenteuer hatte Hump nicht erwartet.

Auch visuell ist der Band sehr außergewöhnlich. Sowohl der Zeichenstil an sich, als auch die Farbgebung. Reb’s Stil wirkt rau und kantig, passend zur Geschichte. Stellenweise haben die Ausführungen der Figuren etwas von Karikaturen an sich. Dadurch erhalten sie so viele Merkmale in Aussehen und Mimik, die eine Wiedererkennung auch bei sehr kleinen Darstellungen gewährleisten. Des Weiteren wählte Riff Reb’s für jedes der insgesamt 17 Kapitel einen anderen Farbton und stuft diese in verschiedenen Konzentrationen ab. Insgesamt wirken die Bilder sehr oft wie ein Holzschnitt. Klar abgegrenzte, dunkle Linien dominieren das Gesamtbild und schaffen so mit der Farbwahl für jedes Kapitel, dennoch eine jeweils andere Stimmung: von aufmunternd bis verzweifelt. Von dramatisch bis beruhigend. Jede mögliche Gefühlsregung wird nicht nur durch die Handlung, sondern auch immer ideal durch die Farben und Zeichnungen auf den Leser übertragen.

Ein Mann trotzt alleine dem Sturm.

Ein Mann trotzt alleine dem Sturm.

FAZIT:

Wenn man es genau nimmt, sind Romanadaptionen immer eine zweischneidige Sache. Entweder sie treffen das Vorbild sehr gut, und es wird ihnen die Eigenständigkeit abgesprochen, oder sie versuchen das Vorbild frei wiederzugeben und sind dann letztendlich zu weit vom Original entfernt, sodass der Kenner der Vorlage enttäuscht ist. In diesem Fall aber hat Riff Reb’s, nach meinem persönlichen Geschmack, genau die richtige Wahl getroffen. Heraus gekommen ist ein dramatisches Werk mit atemberaubendem Artwork, das fasziniert. Sein fast schon „grobschlächtiges“ Design, das dennoch mit sehr vielen Details aufwartet, fängt die Stimmung perfekt ein und verkörpert so auch ein wenig den Charakter des Kapitäns Wolf Larsen.

Wolf Larsen in der Version von Riff Reb's

Wolf Larsen in der Version von Riff Reb’s

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 MC Productions / Splitter

Malcolm Max Nr. 1: Body Snatchers [Splitter, März 2013]

Die Gratis Comic Tag Ausgaben sollen ja eigentlich die Leser anspornen und neue Comicleser gewinnen. Dass dies funktionieren kann, haben die vergangenen Jahre bereits gezeigt. Bei manchen Titeln ist es jedoch so, dass man nach der Gratis Comic Tag-Ausgabe immer noch unschlüssig ist. Ein solcher Titel war in meinen Augen auch Malcolm Max. Also habe ich bei Splitter nachgefragt, ob man mir den kompletten Band als Rezensionsexemplar zukommen lassen würde, um zu prüfen, ob sich die begonnene Spannung aus dem GCT-Heft auch in dem Album fortsetzt. Oder ob man sich hier bewusst für das erste Drittel entschieden hat. Das Ergebnis könnt ihr nun hier lesen:

Malcolm Max Nr. 1: Body Snatchers

London, im ausklingenden 19. Jahrhundert. Mysteriöse Morde erschüttern die Stadt. Morde die so grausam, wie auch rätselhaft sind. Immer wieder werden junge Frauen mit 13 Messerstichen übel zugerichtet, und danach medienwirksam präsentiert. Doch diese Morde rufen nicht nur die Polzei auf den Plan, sondern auch eine geheime Organisation namens „Custodes Lucis“, der auch der Agent des übernatürlichen Malcolm Max angehört. Zusammen mit seiner reizenden Begleiterin Charisma Myskina macht er sich auf, die Morde aufzuklären. Doch im Verlaufe dessen stellt sich heraus, das der mutmaßliche Täter nicht nur bereits ermittelt und gefasst, sondern bereits hingerichtet und begraben wurde. Hat sich hier ein Nachahmer eingefunden, oder ist der Mörder aus dem Reich der Toten zurückgekehrt …?

Action auf dem Friedhof.

Action auf dem Friedhof.

Malcom Max könnte die Neuheit des Jahres werden, wenn da nicht bereits die vorangegangenen Hörspiele wären. Denn wenn man genau nachprüft, dann kann der mysteriöse Agent bereits eine beachtliche Anzahl an Abenteuern vorweisen. Und diese stammen ebenfalls aus dem Kopf des geistigen Vaters Peter Mennigen. Dieser hat aber nicht nur Erfahrungen mit Malcom Max, sondern auch mit Comics im Allgemeinen. Immerhin hat er bereits Abenteuer für die Bastei-Serien „Gespenster Geschichten“, „Bessy“, „Silberpfeil“, „Lasso“, „Conny“ und „Phantom“ verfasst. Außerdem durfte er auch mit Maroto an „Manos“, mit Morris an „Lucky Luke“ und mit Jean Tabari an „Isnogud“ zusammenarbeiten. Was das Erzählen von Geschichten der unterschiedlichsten Helden betrifft, ist Mennigen also ein wahres Chamäleon. Dies zeigen auch seine Erfahrungen als Hörspielautor für Egmont, den WDR, RTL, den WWF und den Kindersender Nickelodeon.
Für Malcolm Max: Body Snatchers hat sich Mennigen das viktorianische London im späten 19. Jahrhundert ausgesucht. Eine Zeit der Veränderung, des Umbruchs und des technischen Fortschritts. Und dennoch auch eine Zeit der Mysterien, skrupellosen Gewalt und krassen Gegensätze. Eine Stadt, die einerseits für Glamour und Reichtum steht und andererseits gnadenlose und verkommene Armut in den Slums im East End beherbergt. Mittendrin platziert Mennigen einen Mörder, der Jack The Ripper in nichts nachsteht. Ebenso mysteriös und genauso gewalttätig. Doch Malcolm und Charisma, die auch noch eine Halbvampirin ist, sind nicht auf den Kopf gefallen. Beide Figuren sind interessant und facettenreich charakterisiert. Während Malcolm ein Edelmann der alten Schule und dennoch ein Playboy sondergleichen ist, ist Charisma eine wunderschöne Dame, die aber wiederum ihr Mundwerk und auch ihre Fäuste gekonnt einzusetzen weiß.

London im Aufbau. Die Abwasserrohre werden verlegt.

London im Aufbau. Die Abwasserrohre werden verlegt.

Für die grafische Umsetzung hat man sich mit Ingo Römling einen ebenfalls bekannten Namen in der deutschen Comicbranche geangelt. Und dennoch stellt Malcolm Max, sein erstes eigenes Comicalbum dar. Denn neben Plattencovern für L’Ame Imortelle, sowie andere Gothic und Metalbands hat er vorrangig als Designer für Kunden wie EMI, die Deutsche Bank und Ubisoft gearbeitet. Dennoch ist er comictechnisch nicht unbedarft. Er zeichnete bereits einige Cover und Abenteuer zu Zwerchfells Top-Zombie-Serie „Die Toten“.
Und auch hier sehen Römlings Tote einfach nur grauenhaft eklig aus. Und das ist nicht auf seinen Zeichenstil gemünzt, sondern seine wirklich fantastische Darstellung des „Nichtlebens“. Dem gegenüber stehen wunderschöne Damen wie Charisma Myskina, Fiona Pankhurst und die Opfer des Mörders, bevor dieser zuschlägt. Am faszinierendsten ist aber für mich, die Vielzahl der Gesichter, die Römling auf das Papier zaubert. Keine der Damen gleicht einer anderen. Auch die Landschaften, wie der Londoner Friedhof, ein düsteres und monumentales Fabrikgebäude und die Innenstadt von London, weiß Römling mit viel Liebe und einer unvergleichlichen Detailfülle zum Leben zu erwecken. Das hier dennoch die Farben Rot und Braun dominieren und dadurch wirken, wie als wenn Mann alte Fotos mit ihrem Sepiafarbton betrachtet, vermittelt ein mitreißendes Feeling.

Eine von vielen mysteriösen Kulissen.

Eine von vielen mysteriösen Kulissen.

FAZIT:

Der vollständige erste Band setzt nicht nur die Spannung des Gratis Comic Tag-Heftes fort, sondern legt noch eine Schippe oben drauf. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Malcolm mit Charisma durch die Straßen, dunklen Gassen, auf Friedhöfen und sogar verlassenen Fabrikgeländen auf Ermittlungstour geht. Ebenfalls sehr positiv, im Vergleich zur Gratis-Ausgabe, fällt das Format dieses Bandes auf. Dadurch, dass dieser fast doppelt so groß ist, wirken die Zeichnungen um einiges fantastischer, als in der „geschrumpften“ Version. Noch mehr Details kommen zum Tragen und jedes Panel lädt zum neuen Entdecken ein.
Die einzige große Enttäuschung dieses wunderschön aufgemachten Hardcovers mit dem tollen Bonusmaterial, wie Biografien, Entstehungsgeschichte, Skizzen und Artworks, ist der massive Cliffhanger. Wie lange muss man jetzt warten, bis man erfährt, wie es mit Malcom Max und Charisma Myskina weitergeht, nachdem sie am Ende so dramatische Entwicklungen durchmachen müssen.

Charisma Myskina, Skizze von Ingo Römling.

Charisma Myskina, Skizze von Ingo Römling.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Ingo Römling/Splitter

„Malcolm Max #1: Body Snatchers“ bei Splitter bestellen.
„Malcolm Max #1: Body Snatchers“ bei Amazon bestellen.

Gratis Comic Tag 2013 Review (22): Benni Bärenstark #10 – Benni macht das Rennen [Splitter/Toonfish, Mai 2013]

GCT 2013Wie schon letztes Jahr mit den Schlümpfen, trumpft das Imprint Toonfish, des Splitter Verlages auch dieses Jahr mit einem Werk von Pierre Culliford, alias Peyo auf. Doch diesmal sind es keine kleinen blauen Fabelwesen, sondern ein bärenstarker kleiner Junge …

Benni Bärenstark #10 – Benni macht das Rennen
(Gratis Comic Tag 2013)

Benni ist klein, und stark. Bärenstark sogar. Und als sein Freund, der Taxifahrer, Herr Piepke mit seinem Mechaniker Viktor an dem prestigeträchtigen Rennen, dem „Großen Preis des Südens“ teilnehmen will, muss Benny dabei sein. Viele Rennfahrer werden sich durch die Serpentinen schlängeln und durch malerische Landschaften streifen. Doch es gibt auch eine ganze Menge Nervenkitzel. Denn zwei der Teilnehmer verhalten sich sehr merkwürdig und auch der nach einem Autounfall zurückgekehrte Vince Ferraro scheint ein Geheimnis zu haben …

Mit Benni Bärenstark verfasste Peyo seinen Gedanken, was wäre, wenn Menschen im ganz normalen Leben Superkräfte hätten. Dies ist ihm mit dem kleinen sympathischen und immer hilfsbereiten Jungen auch sehr gut gelungen. Und wie es sich gehört, findet sich in jedem Benni-Abenteuer auch ein Schlumpf.
Auch diesmal ist Benni mit seiner Kraft und Geschwindigkeit eine große Hilfe. Das Abenteuer ist nicht nur aufgrund der vielen schnellen Autos rasant, sondern auch dank der im Hintergrund ablaufenden Geschichte sehr spannend. Zwar ist das alles nicht neu, aber dafür sehr gut erzählt und verpackt.

Einen nicht unwesentlichen Teil, tragen auch die typischen Zeichnungen bei. Und auch wenn Peyo schon lange nicht mehr selbst zeichnet (er verstarb 1992), ist sein Stil unverkennbar. Doch muss man hier auch anmerken, dass er selber Benni nie wirklich gezeichnet hatte, sondern immer nur als Autor fungierte. Nach Pierre Cullifords Tod übernahm sein SohnThierry das Zepter und führte die Arbeiten seines Vaters weiter. Und das nicht nur bei den Schlümpfen, sondern auch bei Benny. Ebenfalls ganz in der Tradition, in jedem Peyo-Abenteuer einen Schlumpf zu verstecken und mit charmanten Zeichnungen eine spannende und dennoch leicht verständliche Geschichte zu erzählen.

Weitere Reviews findet ihr bei Crayton und ElTofu.

Gratis Comic Tag 2013 Review (4): Malcolm Max #1: Body Snatchers [Splitter, Mai 2013]

GCT 2013Heute habe ich mir für das erste Gratis Comic Tag Review des Tages den Band Malcom Max ausgesucht. Hier war es vor allem in erster Linie das Cover, welches mich ansprach. Doch kann der Inhalt dem Cover gerecht werden?

Malcolm Max #1: Body Snatchers
(Gratis Comic Tag 2013)

Mysteriöse Morde suchen die lebhafte und im Umbruch befindliche Stadt London am Ende des 19 Jahrhunderts heim. Das Seltsame ist jedoch die Handschrift der Morde. Denn diese tragen Anzeichen eines längst zum Tode verurteilten Serienmörders. Deshalb wird neben Scotland Yard auch der für die Custodes Lucies (Hüter des Lichts) arbeitende Malcom Max aktiv. Zusammen mit der Halbvampirin Charisma Myskina ermitteln sie nicht nur auf nebligen Friedhöfen, sondern auch in der direkten Öffentlichkeit. Immer weiter verdichten sich die Hinweise, das der Täter aus dem Reich der Toten zurückgekehrt sein könnte. Aber ist dies möglich?

Mit „Malcom Max“ legt nicht nur Ingo Römling seinen ersten eigenen Comicband vor, sondern hat auch noch die Ehre ein Skript von Peter Mennigen umsetzen zu dürfen. Mennigen ist in der deutschen Autorenbranche ein wahres Chamäleon. Begonnen hat er seine Arbeiten beim Basteiverlag um dort Abenteuer für die Serien „Gespenster Geschichten“, „Bessy“, „Lasso“, „Silberpfeil“, „Phantom“ oder „Conny“ zu verfassen. Im Laufe seines bisherigen Schaffens arbeitete er auch mit Maroto an „Manos“, mit Morris an „Lucky Luke“ und mit Jean Tabary an „Isnogud“ zusammen und war neben Hörspielen auch für Egmont, WDR, RTL, WWF und Nickelodeon tätig.
Aber auch Ingo Römling hat eine aufsehen erregende Produkt- und Kundenpalette vorzuweisen. neben diversen Cover Designs für Gothic und Metalbands wie unter anderem L’Ame Immortelle ist er auch für EMI, Sony Music, Deutsche Bank, Ubisoft und weitere Unternehmen tätig. Für die Serie „Die Toten“ aus dem Zwerchfell Verlag zeichnete Römling verschiedene Cover und Stories.

Diese ersten 37 Seiten, des eigentlich 80 Seiten umfassenden Originalbandes aus dem Splitter Verlag hat bei mir persönlich ein gemischtes Gefühl zurückgelassen. Die Grundgeschichte ist sehr spannend und auch die Zeichnungen sind stimmig und passen zum Grundtenor des Comics. Dennoch gab es zwischendurch immer wieder Längen in denen ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte auf der Stelle treten würde. Diese Passagen wirkten fast schon störend für den Lesefluss, da sie die Geschehnisse zu extrem ausgebremst haben. Dies kann aber auch daran liegen, dass die eingebrachten Figuren erst einmal etabliert werden müssen.
Eines ist jedoch sicher. Der Gratis Comic hat Appetit auf mehr gemacht, und ich werde mal schauen, ob ich nicht den vollständigen Band bekommen kann, um zu schauen, ob dieser hält, was die Gratis Comic Tag-Ausgabe zu versprechen scheint.

Marsch der Krabben Nr. 1: Unter erschwerten Bedingungen [Splitter, November 2012]

Mit der heutigen Review präsentiere ich erneut ein Rezensionsexemplar. Diesmal möchte ich mich beim Splitter Verlag bedanken, für die Zusendung dieses Bandes …

Marsch der Krabben Nr. 1:
Unter erschwerten Bedingungen

Das Leben kann so schön sein. Selbst für die Simplicimus vulgaris, oder auch Quadratkrabbe genannt, könnte das Leben einiges bieten. Wenn da nicht das Problem mit der eingeschränkten Beweglichkeit wäre. Denn diese Art der Krebse hat die Einschränkung, sich nur auf einer Linie gerade bewegen zu können. Grund dafür soll der Bau des Panzers sein. Und so ergibt es sich, dass ein paar Quadratkrabben an einem französischen Strand, mitten im schönsten Sommer, durch verschiedenste Umstände rein zufällig aufeinandertreffen. Dabei entdecken sie, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, um im Leben weiterzukommen. Und sie beginnen sich Namen zu geben, was für diese Tiere etwas Neues ist. Da sich die Quadratkrabben aufgrund ihrer Einschränkung im Leben selten mehr als einmal treffen, war das bisher nicht notwendig gewesen. Außerdem entdeckt eine der Krabben noch etwas, was das Leben der Quadratkrabben auf der ganzen Welt grundlegend verändern könnte …

Keine Chance aus ihrem geradlinigen Leben auszubrechen.

Keine Chance aus ihrem geradlinigen Leben auszubrechen.

Mit „Unter erschwerten Bedingungen“ legt Arthur de Pins den ersten Band seiner „Marsch der Krabben“-Trilogie vor. Für den gleichnamigen Kurzfilm erhielt er bereits einige Auszeichnungen, darunter die Filmpreise des Annecy International Animated Film Festival, des Brooklyn International Film Festival und des Ottawa International Animation Festival. Zu Beginn noch einfach gestrickt und eher banal wirkend, präsentiert de Pins eine mitreißende und interessante Geschichte, die er in ein sehr kurzweiliges Abenteuer von ein paar eigentlich nicht wirklich interessanten Lebewesen verpackt. Dabei schafft er es, die Krabben so gut zu personalisieren, dass einem trotz der äußerlichen Ähnlichkeit der Krabben jede Figur sofort ans Herz wächst. Aber am verwunderlichsten ist, dass er seinen Krebsen eine wesentlich tiefgründigere Psyche verleiht, als es bei den Menschen geschieht. Diese sind im Gegensatz zu den kleinen Quadratkrabben viel eindimensionaler geraten und bekommen dadurch eine unwichtigere Rolle zugewiesen. De Pins lässt es sich hierbei auch nicht nehmen, das Ganze mit einem gewissen Augenzwinkern und einer nicht gerade unterschwelligen Ironie zu präsentieren. Er zeigt ganz bewusst und dennoch nicht plakativ direkt, wie nicht die Umwelt die eigenen Fähigkeiten bremst, sondern vielmehr der eigene Verstand.

Reporter auf den Spuren der Quadratkrabbe.

Reporter auf den Spuren der Quadratkrabbe.

Die Bilder in diesem Band sind auf den ersten Blick eher zweckdienlich. Doch sehr schnell entwickelt sich ein ganz eigener Charme, der die Stimmung ideal unterstützt. Die flachen und großflächig farbigen Zeichnungen versuchen auch überhaupt nicht einen realistischen Eindruck zu erwecken, sondern wollen ganz gezielt eine Überzeichnung darstellen. Während die Krebse, entgegen dem gesamten Zeichenstil, doch in einen ganz minimalen Grad an Realismus visualisiert werden, sind die Menschen stark stilisiert dargestellt. Mit großen Händen und Füßen, charakteristischen Köpfen und klar erkennbaren Körperformen, werden hierbei schon fast Karikaturen geschaffen. Und dennoch ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, welches die Geschichte sehr gut transportiert und vermittelt.

Kleine Krabben gegen große Krebse.

Kleine Krabben gegen große Krebse.

FAZIT:

Der „Marsch der Krabben“ ist ein faszinierender Band, der Lust auf mehr macht. Das Finale weckt die Begierde, unbedingt weiterlesen zu wollen. Man ist als Leser einfach nur fasziniert, wie es De Pin schafft, seine kleinen Helden, die Quadratkrabben, so zu personalisieren, dass man binnen kürzester Zeit mitleidet. Auch die so oft erwähnte „Moral von der Geschicht’“ ist überzeugend, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger daher zu kommen. Zusammen mit dem gelungenen Humor ergibt sich nicht nur ein lehrreiches, sondern auch unterhaltsames Abenteuer mit außergewöhnlichen Bildern.

Sommer, Sonne, Strand und Meer. Was will man meer...... äh, mehr. :D

Sommer, Sonne, Strand und Meer. Was will man meer…
… äh, mehr. 😀

„Marsch der Krabben“ bei Splitter bestellen.
„Marsch der Krabben“ bei Amazon bestellen.

Hive-VerweisCopyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 MC Productions/Splitter Verlag GmbH & Co. KG

Der Selbstmörderclub [Splitter, August 2012]

Auch heute möchte ich euch mit einer besonderen Review begeistern, und ich bedanke mich beim Splitter Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensions Exemplares.

Der Selbstmörderclub

Edelmänner sind Ehrenmänner. So denkt man das jedenfalls landläufig. Doch als ein junger Prinz, namens Florizel, aus Langeweile einen seltsamen und sehr elitären Club aufsucht, ist es vorbei mit der Ehre. Zumindest dem Club gegenüber verhält er sich alles andere als ehrenhaft. Denn dieser Club ist der Treffpunkt von Menschen, welche des Lebens überdrüssig sind, denen aber der Mut fehlt, es selber zu beenden.
Also treffen sie sich hier bei einem mysteriösen Kartenspiel, bei dem zum Einen das Opfer und zum Anderen der Henker ermittelt wird. Am Abend darauf erscheint dann ein Edelmann weniger im Club. Prinz Florizel will, trotz ehrenhafter Zusage, diesem Treiben nicht tatenlos zusehen und „sprengt“ den Club. Doch er ahnt nicht, was für eine Tragödie er damit in Gang gesetzt hat …

Das Schicksal schlägt zu.

Was passiert, wenn sich zwei Künstler wie Clément Baloup und Eddy Vaccaro einem Roman von Robert Louis Stevenson annehmen, zeigt dieser Band eindrucksvoll. Zwar wurde das Vorbild nur sehr frei adaptiert, aber der Vater dieser Geschichte ist noch immer unverkennbar. Dennoch schafft es Baloup, einen ganz eigenen Stil einfließen zu lassen. Sein Erzählstil ist ein wenig lockerer und direkter, als der von Stevenson, und dennoch verändert sich dadurch das Grundgefühl der Story kein bisschen. Die Geschichte rund um den Prinzen und seine selbst gewählte Tragödie ist spannend erzählt und kann auch mit ein paar gekonnten Überraschungen punkten.

Wem kann man noch vertrauen?

Die Zeichnungen sind hierbei so ein Ding für sich. Gleich eines vorweg, schlecht sind sie nicht. Doch man muss den manchmal etwas eigenwilligen Stil auch mögen. Die Bilder sind stark skizzenhaft und fallen schon durch die Tatsache, dass sie keine festen Panelränder besitzen ins Auge. Hinzu kommt noch eine sehr außergewöhnliche Farbgebung, die sich einzig und alleine auf verschiedene Nuancen von ein- und derselben Farbe konzentrieren. Kaum ein Panel weißt mehrere Farben gleichzeitig auf. Oftmals werden sogar ganze Szenen in ein und demselben Farbton präsentiert, immer nur in verschiedenen Helligkeits- und Intensitätsstufen.

Was wird die Beiden erwarten?

FAZIT:

Der Selbstmörderclub ist außergewöhnlich und faszinierend zugleich. Auch wenn die Geschichte mitsamt ihren Zeichnungen anfangs verstörend wirken mag, so stellt sich doch sehr schnell eine Art Abhängigkeit ein. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht, und ertappt sich immer wieder dabei, wie man die Bilder nach Details absucht, die einem so nicht gleich auffallen. Und davon gibt es reichlich in den aquarellfarbenverwöhnten Gemälden.

London in seiner ganzen Pracht.

Baloup und Vaccaro liefern ein überzeugendes und fesselndes Gesamtwerk ab, welches von Anfang bis Ende überzeugen kann. Was mir persönlich jedoch gefehlt hat, wären ein paar kurze Erläuterungen und Infos zu den beiden Künstlern. Jeweils ein Profilfoto und eine Auflistung der bisherigen Werke ist mir persönlich zu wenig. Da wäre durchaus mehr drin gewesen.

„Der Selbstmörderclub“ bei Splitter bestellen.
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