Wahre Helden (Vol. 1) [MadTHings Productions, Juni 2010]

Heute stelle ich ein besonderes und wunderbares Projekt von MadThings Productions vor. Es geht um den Band „Wahre Helden“ der nach „In Z*ppa We Trust“ schon die zweite Veröffentlichung darstellt. Mit „Wahre Helden“ wagen sich MadThings nun auch in die hart umkämpfte Welt der Superheldencomics und präsentierten im Juni 2010 ihr auf 150 Exemplare limitiertes Tradepaperback mit den ersten 3 Abenteuern sowie 3 nicht ganz so ernst gemeinten Hintergrundgeschichten aus der „Vergangenheit“ der Helden auf insgesamt 164 Seiten.

Hier gehts direkt zum Interview mit dem Zeichner Boris Mihajlovic.

Wahre Helden Vol. 1

Superhelden habens echt nicht leicht. Vor allem wenn es keine Jobs für Superhelden gibt. Zum Glück gibt es ja die Vermittlungsagentur für Superhelden. Dort treffen der neue und etwas verwirrte Atlas (ein alter griechischer Titan) mit Conscience (der in seinem Körper einen Engel und einen Teufel beherbergt) und Hound (der auch ohne Adamantiumklauen ein wenig an Wolverine erinnert) auf Rubba Bubba (der offenbar an Mr. Fantastic angelehnt ist) um einen Superheldenjob in Australien zu erhalten. Dort hat ein kleines Technikgenie eine Fernbedienung umfunktioniert und erzeugt damit Dimensionsrisse…
Doch dies ist nicht der einzige Job den das neue Team dort zu bewältigen hat. Viele weitere Vorfälle beginnen sich zu häufen, Große Berge die Australien angreifen, alle Koalas des Kontinents die Amok laufen und das kleine Technikgenie das Rache will. Als Bonus warten noch ein paar Origins, eine kleine Geschichte die einen Nebenhandlung aufgreift im Stile einer alten lang laufenden Comicserie (die ein wenig an Batman erinnert), und die Zweigleisigkeit der Superheldenagentur wird auch offenbart.
FAZIT:
Ein wunderbarer Band mit viel Herzblut entwickelt und verwirklicht. Mit Spannung und einer ordentlichen Prise Humor, und einem Augenzwinkern in Richtung der Superheldencomics, haben Sebastian Müllerwerth, Boris Mihajlovic,  und Sarah Barczyk einen hervorragenden Comic vorgelegt. Die Zeichnungen sind sehr gut, wenn auch manchmal etwas anatomisch unproportioniert (ich kenne das, habe das gleiche Problem wenn ich zeichne), und die Geschichte spannend, lustig und flüssig erzählt. Manchmal gibt es zwar noch einige Sprünge in der Geschichte, aber bei einem 2. Band bin ich definitiv wieder dabei.

Zu beziehen ist „Wahre Helden“ (Vol. 1) über die Homepage von MadThings Productions.

DC Comic Klassiker (3): Batman & Superman: Generations – Band #1: 1939-1949 [Carlsen, September 1999]

Dieses Mal befasse ich mich mit einem sehr ehrgeizigen Projekt, eines sehr begabten Künstlers, der u.a. auch schon für Marvels First Family einen hervorragenden Run hingelegt hat. Die Rede ist von John Byrne und seinem Generations-Projekt. Zwei jeweils vierteilige Miniserien sind in den USA erschienen und eine zwölfteilige. Zwei davon haben es nach Deutschland geschafft. Leider waren beide nicht sonderlich erfolgreich, sodass vermutlich nicht mehr damit zu rechnen ist, dass es die dritte Miniserie (oder bei 12 Ausgaben eher Maxiserie) zu einer deutschen Lokalisierung bringen wird.
Dennoch möchte ich euch diese wunderschönen Bände nicht vorenthalten …

Batman & Superman: Generations #1

1939. Bruce Wayne fliegt seiner liebsten Julie nach Metropolis zur Weltausstellung. Dort greift jedoch gerade ein Roboter des Ultra-Humanite das Ausstellungsgebäude an. Schon mit wenigen Handgriffen kann Superman aber das Monstrum aus Stahl besiegen. So beginnt das erste Aufeinandertreffen von Batman und Superman. Doch dies war noch nicht alles vom Ultra-Humanite. Er entführt Lois und will Metropolis mit einer Bombe dem Erdboden gleich machen …
1949. Zehn Jahre sind vergangen und wieder führt ein großes Ereignis zu einem Team Up von Superman und Batman. Der Joker hat die schwangere Lois entführt und versucht so Superman in eine Falle zu locken, nur um ihn mit Kryptonit zu schwächen und dann zu töten. Doch dank der Hilfe von Batman (Bruce Wayne) und Robin (Dick Grayson) kann dieser Plan vereitelt werden. Jedoch wird dabei Supermans ungeborenes Kind goldenem Kryptonit ausgesetzt, was dazu führt, dass sein Sohn keine Superkräfte bekommen wird …
FAZIT:
Generation ist ein ehrgeiziges Projekt von John Byrne. Er versucht hier, ohne große Beachtung der Kontinuität, den Verlauf der Leben zweier Helden über einen großen Zeitraum zu erzählen. Dass dabei, neben den üblichen Freudenmomenten, auch tragische Ereignisse auftauchen, ist zwangsläufig ganz normal.

Da auch dieser Band wieder bereits ein Klassiker ist, ist ein Herankommen nicht mehr ganz so einfach. Also die üblichen Märkte abklappern oder meinen Tipps folgen. 😉

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Gon #2 [Carlsen, November 2010]

Heute geht es weiter mit dem zweiten Band von Gons Reise rund um die ganze Welt…

Gon #2

4 neue Abenteuer warten auf den neugierigen Saurier Gon.
Als erstes findet sich Gon nach einem kleinen Missgeschick im Maul eines Sandtigerhais wieder. Doch verspeisen lassen kommt für ihn nicht in Frage. Stattdessen setzt er sich in seinem Maul nieder und steuert den Hai kurzerhand mit seinen Beinen, indem er im je nach Richtung und Geschwindigkeit gegen den Kiefer tritt. Dabei erhascht er auf seiner Jagd durch die Gewässer ein paar leckere Fische, bevor er wieder satt und glücklich sein Reittier ans Land lenken kann…
Als nächstes ist Gon das Ziel eines Angriffes, als eine Zecke sich in seiner Nasenhöhle festbeisst. Das macht Gon so rasend, das er durch den halben amerikanischen Kontinent rast und sich an allem was ihm über den Weg läuft reibt und schabt um das elende Biest loszuwerden. Schlussendlich liegt dann die letzte Hoffnung in einem kleinen Vogel…
Danach jagt Gon einem kleinen Dieb hinterher der sich an seinem Essen zu schaffen gemacht hat. Dabei verwüstet er halb Südamerika und macht dabei vor keiner Wüste, keiner Steppe und keinem Urwald halt um dieses kleine Biest endlich zu fassen. Dabei trifft er unter anderem auf Faultiere, Ameisenbären, Totenkopfäffchen, Anakondas, Ozelots und diverse Spinnen…
Das vierte Abenteuer führt Gon in die eisigen Weiten der Antarktis. Dort schliesst er sich einer Gruppe von Pinguinen an, erlebt Abenteuer lernt das schwimmen, springen und jagen und muss auch miterleben wie einer seiner neuen Stiefbrüder von einem Albatros entführt wird. Daraufhin entsinnt der kleine Saurier einen Racheplan um es dem Räuber zu zeigen, und zeigt dabei auch einmal wie viel man erreichen kann, wenn man zusammenarbeitet…
FAZIT:
Gons famose Abenteuer werden immer besser. Die Geschichten sind rasant, detailliert und lustig. Gon ist fast kindlich naiv und dennoch stark und gewitzt, mit einem fast schon starren Willen. Und auch wenn es sich bei Gon fast immer nur um das Thema Essen dreht, sind die Geschichten an sich doch sehr abwechslungsreich und gelungen erzählt und machen auch nach dem wiederholten „Lesen“ noch immer einen Riesenspaß. Wobei lesen hier eine etwas falsche Bezeichnung ist, da es wieder keinerlei Text gibt um man einfach nur in die Bilderwelten hinabtaucht und sich treiben lässt, aber auch das glückt dem Autor und Zeichner wieder hervorragend.

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Review: Gon #1 [Carlsen, September 2010]

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The Walking Dead #2: Ein langer Weg [Cross Cult, Juni 2006]

Heute gibt es den zweiten Band von Images/Cross Cults Zombie-Überlebensdrama. Und auch dieses mal passiert wieder einiges…

The Walking Dead #2: Ein langer Weg

Shane ist tot und die Stimmung in der Gruppe ist zwiegespalten. Doch die Stimmung ist nicht das einzige Problem. Die Nahrung geht aus und das Camp ist nun auch nicht mehr sicher, nachdem sich die ersten Zombies dorthin „verlaufen“ haben. Also bleibt Rick und den anderen nichts anderes übrig als das Wohnmobil fertig zu machen und sich gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Platz zu machen. Doch unterwegs gibt es auch andere Gefahren als nur die Zombies. Viele Strassen sind von Autowracks versperrt, und als die Männer der Gruppe gerade einmal wieder den Weg freiräumen müssen erhalten sie Besuch…
Aber ausser einem riesengroßen Schreck passiert der Gruppe nicht viel. Den die Besucher entpuppen sich als eine kleine Gruppe Überlebender die ebenfalls eine neue Zuflucht sucht. Rick freundet sich sehr schnell mit Tyreese an. Nur Lori findet es nicht so gut noch ein paar Menschen mehr mit sich herumschleppen zu müssen. Aber den wahren Grund für ihren Missmut äussert sie Rick gegenüber erst später, als sie ihm gesteht schwanger zu sein. Es dauert auch nicht lange bis eine neue offenbar verlassene Wohnsiedlung der neue Unterschlupf der Flüchtlinge wird. Was jedoch keiner ahnt ist das diese Siedlung deshalb verlassen ist, weil sie von Zombies bevölkert wird. Als die Gruppe dies entdeckt ist es fast schon zu spät und Allens Frau Donna wird ein Opfer dieses Angriffs. Schneller als gedacht ist der Rest der Gruppe aus dieser Todeshölle entkommen, jedoch haben sie keinerlei Verpflegung mehr mitnehmen können, so das sie kurze Zeit später wieder beginnen müssen zu jagen, damit sie überleben können.
Ein Waldgrundstück soll die Chance bieten mit gejagtem Wild das Überleben zu sichern. Rick und sein Sohn Carl, sowie Tyreese machen sich auf die Suche und schneller als erwartet kommt es zum Schusswaffengebrauch. Doch ist kein Tier das Opfer dieses Angriffs, sondern Ricks Sohn Carl, der versehentlich von einem anderen Überlebenden auf der Jagd angeschossen wird. Während Tyreese zu den anderen zurückeilt, ist Rick mit dem Schützen und seinem verletzten Sohn auf dem Weg zu einer Farm, wo jemand leben soll, der seinen Sohn vielleicht noch retten kann…
FAZIT:
Auch der zweite Band dieses Dramas weiß wieder vollends zu überzeugen. Nicht nur das Geheimnisse ans Licht kommen, die noch einiges an Problemen mit sich bringt und das sogar auf lange Sicht. Auch die Verluste die einige der Flüchtlinge hinnehmen müssen werden immer dramatischer. Anfangs sind es noch Freunde die sterben, später dann schon die Ehefrauen und Mütter und sogar die Kinder könnten bald das Ziel der Autoren werden. Diese Ungewissheit die die Gruppe erlebt überträgt sich auch direkt auf den Leser, und dies auch durch die gelungenen Zeichnungen von Charles Adlard, der ab sofort den Zeichenstift von Tony Moore überreicht bekommt. Anfangs noch ein wenig ungewohnt stellt sich sehr schnell die passende Stimmung ein. Doch neben all dem Drama welches Robert Kirkman, Charles Adlard und Cliff Rathburn hier präsentieren gibt es auch erfreuliches. Neue Liebe zum Beispiel. Auch durch solche Ereignisse kann man die Gruppe dezimieren. Es muss nicht immer der Tod sein.
Und in genau solchen Momenten schwingt auch immer etwas Hoffnung mit die für die Zukunft der Flüchtlingsgruppe ein Ziel darstellt. Immerhin gilt es noch immer einen Ort zu finden an dem sich die Gruppe niederlassen kann und sicher ist vor den Angriffen der Zombies.

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100% Marvel #6: Captain America – Eis [Panini, Mai 2004]

Heute greife ich mal in die Wühlkiste und zaubere euch einen der 100% Marvel-Bände hervor, der sich mit dem Idol der amerikanischen Comics des zweiten Weltkrieges befasst…

100% Marvel #6: Captain America – Eis

Was wäre wenn Captain Americas Unfall, der ihn ins ewige Eis einschloss, kein Unfall gewesen wäre sonder ein von der US-Regierung inszenierter Vorfall. Diese Gedanken überkommen Steve zumindest als er ein Paket mit ominösen Bilder, Schriftstücken und Filmen erhält. Als er dann auch noch von ein paar Attentäterinnen aus Lemuria angegriffen wird beginnt er mit den „Ermittlungen“ und stellt dabei einige sehr interessante Tatsachen fest.
Dies und sein bisheriges Leben beruht somit möglicherweise auf einer Lüge und könnte ihn zum ersten Mal in seiner Laufbahn als Captain America zum Mörder machen. Der Drahtzieher scheint nämlich ein alter Bekannter zu sein, den Captain America zum ersten Mal nach seinem ersten Auftauen, zusammen mit Namor begegnet ist.
Was jedoch noch schlimmer als alle diese Entwicklungen sind, ist die Tatsache, das Steve irgendwann nicht mehr weiß wem er trauen kann und was überhaupt noch die Wahrheit ist, und somit fängt er auch an, an sich selber und seinem Status zu zweifeln. Dabei hilft ihm auch seine ehemalige Gefährtin und Partnerin Sharon Carter nicht.
Am Ende bleibt neben den Zweifeln nur noch eine Frage…
Wie weit würde Captain America gehen?
FAZIT:
Eis ist eine faszinierende und zugleich auch dramatische Storyline, in der Captain America, Steve Rogers, an seine eigenen Grenzen geführt wird. Dabei zieht Chuck Austen alle möglichen Register. Sowohl Caps Vergangenheit, als auch seine Gegenwart, werden hierbei gegeneinander ausgespielt. Selbstzweifel und Ängste werden geschürt, und früher vertraute Personen könnten nun zu den ärgsten Feinden mutieren. Dabei wird nicht einmal vor seinen Rächerfreunden halt gemacht, die ja alle Mitwisser im Verrat an Steve sein könnten.
Zusammen mit den fantastischen Bildern von Jae Lee ist Austen hier ein Psychothriller der Extraklasse gelungen, der zwar den Übeltäter von Anfang an präsentiert, aber dennoch eine beängstigende Spannung aufbaut.

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Die Offenbarung (Carlsen, April 2006)

Manchmal gibt es Comics auf die wird man von allen Seiten hingewiesen und sozusagen mit der Nase darauf gestossen, und dann gibt es solche die eher ein Geheimtipp sind und sich langsam einen ausgewählten Leserkreis offenbaren. Offenbaren ist in diesem Fall sogar die perfekte Wortwahl, denn es geht um die 6-teilige Minsiserie „Revelations“ von Paul Jenkins und Humberto Ramos welche in den USA vom August 2005 bis Januar 2006 bei Dark Horse Comics erschienen ist. Die Miniserie lief sogar erfolgreich genug um bereits im Juli 2006 als Paperback nachgedruckt zu werden. Doch bevor die USA das Werk in gesammelter Form präsentiert bekam, spendierte der Carlsen Verlag Deutschland ein sehr schön aufgemachtes Hardcover…

Die Offenbarung

Charlie Northern ist Detective bei Scotland Yard und ein Katholik der nicht mehr an das glaubt was einen Katholiken sonst ausmacht. Sein Glaube ist erschüttert und ausgerechnet er soll jetzt einen mysteriösen Mord im Vatikan aufklären. Kardinal William Richleau ist ermordet worden. Doch es ist kein einfacher Mord. Der Kardinal wurde mehrere Meter aus einem Fenster direkt auf einen Stahlzaun gestossen und aufgespießt. Nun muss Detective Northern nicht nur herausfinden wer der Mörder ist, sondern kommt dabei auch einer seltsamen Verschwörung auf die Spur, die weit über das menschliche Verständnis alles was existiert hinausgeht. Dabei bekommt Charlie auch Unterstützung von Lucille Pelliccia, auch Lucy genannt, die für den Vatikan als Buchhalterin das Desaster mit der Barclay Bank ins Reine bringen soll. Dadurch hat sie sehr tiefen Einblick in das Wesen und Handeln des Vatikans, und kann Charlie so mit Informationen unterstützen die ihm bei seinen Ermittlungen hilfreich sein könnten.
Doch was Charlie noch nicht ahnt, ist wie mächtig der Vatikan wirklich ist. Oder besser gesagt einige seiner Repräsentanten. Und so kommt Charlie schnell hinter ein paar Geheimnisse und auch näher an Lucy heran…
FAZIT:
„Die Offenbarung“ ist ein herrlicher Mysterythriller bei dem ein verbitterter und auch irgendwie innerlich gebrochener und enttäuschte Detective gegen eine Institution ermittelt der er früher blindlinks gefolgt ist. Paul Jenkins schafft es mit seiner Darstellung von Charlie einen Charakter zu präsentieren den man einerseits mag und andererseits auch wieder verabscheut. Nicht immer sind seine Handlungen nachvollziehbar, auch oder gerade weil sie emotional erfolgen. Genauso gelungen wie Jenkins Grundstory ist die visuelle Umsetzung, oder besser gesagt Präsentation, von Humberto Ramos. Anfangs wirken Ramos Zeichnungen, bzw. sein Stil noch ein wenig ungewohnt, aber schon sehr schnell stellt sich eine passende und wirkungsvolle Symbiose ein, die durch gekonnt platzierte Slapstickeinlagen auflockert.
Auch wenn das Ende für mich persönlich ein wenig enttäuschend war, so ist jedoch der Weg dorthin Spannung und Adrenalin pur. Schon alleine deshalb ist dieses kleine Highlight etwas ganz besonderes und eine fast uneingeschränkte Leseempfehlung für alle die mal etwas anderes als die typische Superheldenkost ausprobieren möchten.

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DC Comic Klassiker (2): Batman: Schatten über Gothams Vergangenheit [Carlsen, August 1990]

Auch heute wage ich wieder einen Blick in die Vergangenheit des DC-Universums, oder besser gesagt, von Batman. Und Vergangenheit kann man hierbei sogar wortwörtlich nehmen. Was passiert wenn der Mitternachtsdetektiv auf das Monster aus London trifft…?

Batman: Schatten über Gothams Vergangenheit

Ende des 19. Jahrhunderts. In London geht Jack the Ripepr um und verbreitet Angst und Schrecken. Doch nicht nur der Ripper ist gerade in Lodnon unterwegs. Auch Bruce Wayne ist am Ende einer 5-jährigen Odyssee in London angekommen. Nachdem er in fast ganz Europa bei diversen Lehrmeistern seine Fähigkeiten erweitert hat, will er nur noch zurück nach Gotham City. Die Stadt in der seine Eltern den Tod durch einen Wegelagerer fanden. Aber er ist nicht der einzige mit dem Ziel Gotham City. Auch dem Riper wird das Pflaster in London zu heiß und er sucht sich ein neues Betätigunsfeld. In Gotham City angekommen streift Bruce auch sofort sein Kostüm über um die inzwischen rasend gewachsene Stadt zu säubern, und auch der Ripper legt frischen Werkes los. Leider fällt dadurch auch das zeitgleiche Zusammentreffen der Morde mit Waynes Rückkehr auf, und die Tatsache das er auch zu jener Zeit in London war, als die mysteriösen Morde geschahen. Somit steht der Täter für Polizeichef Tolliver fest und es kommt zur Festnahme und Verhandlung von Bruce Wayne als angeklagter Ripper. Jetzt kann er nur noch mit Alfreds Hilfe seine Unschuld beweisen und den wahren Ripper entlarven…
FAZIT:
Eine wirklich toller und rundum gelungener Thriller im Batmanuniversum wird hier von Brian Augustyn und Mike Mignola dargeboten. Batman, den großen Mitternachtsdetektiv auf den mysteriösesten Serienmörder der britischen Kriminalgeschichte treffen zu lassen ist zum einen gewagt, und zum anderen eigentlich auch eine logische Schlussfolgerung. Wer sonst wäre besser dazu in der Lage das „Geheimnis“ um den Ripper zu lüften. Das Setting die Figuren, die Zeit, einfach alles ist in sich stimmig, sogar Mignolas Stil passt fast perfekt zur Geschichte. Doch ein großes Manko findet sich dennoch. Die Auflösung um den Ripper ist doch stark konstruiert, nur schlecht nachvollziehbar und irgendwie unlogisch und unglaublich.
Sieht man mal von den letzten paar Seiten ab in der das Rätsel gelöst wird, ist „Schatten über Gothams Vergangenheit“ ein spannender Thriller. Der Schluss jedoch verdirbt dann leider einen Großteil des Vergnügens.

Auch dieser Klassiker ist über die üblichen Plattformen wie Ebay, Comic-Marktplatz oder diverse Marktplätze in Comic-Foren zu Preisen zwischen 5 und 25 Euro, je nach Zustand, zu finden.

Marvel Comic Klassiker (1): Marvel Comic Exklusiv Nr. 8: Die Neuen Mutanten – Als die Macht kam [Condor, April 1990]

Condor hat mit seiner Marvel Comic Exklusiv-Reihe (neben der Epic Comic Collection) ein Format im Sortiment gehabt, welches sich ein wenig von dem üblichen „Comic-Kram“ abheben wollte. Noch nicht ganz „Comics für Erwachsene“ aber dennoch etwas reifer und anspruchsvoller als die bekannten „Kinder-Comics“. Dies sollte sich nicht nur durch die Auswahl der Comics zeigen sondern auch durch die Gestaltung, die Aufmachung und den Preis. Schon damals waren 7,80 DM für Kinder nicht so leicht zu entrichten. Die sonst üblichen „Kinder-Comics“ lagen doch preislich eher um die 2,00 DM. Das Condor mit dieser Entscheidung nicht so falsch lag zeigte sich auch im Erfolg der Reihe. Bekannte Charaktere wie Spider-Man, Die Rächer, Thor, die X-Men waren hierbei nicht nur als Zugmaschine gedacht, sondern boten dadurch auch einigen unbekannteren oder besser gesagt für Deutchland schwächeren Charakteren die Möglichkeit einer Plattform. So brachte es der Silver Surfer auf drei Auftritte innerhalb der Serie und auch Conan der Barbar konnte vier Alben für sich verzeichnen.
Weil auch neue Teams eine würdige Plattform benötigen um sich zu präsentieren, hat sich Condor entschieden die Graphic Novel mit der Origin der New Mutants in Deutschland in diesem Format unterzubringen…

Marvel Comic Exklusiv #8: Die Neuen Mutanten – Als die Macht kam
[US-Marvel Graphic Novel #4: The New Mutants (Oktober 1982)]

Die X-Men gelten als tot (obwohl sie nur im Weltall verschollen sind) und Charles Xavier ist am Boden zerstört, weil sein Traum das Leben derer gekostet hat, welcher er eigentlich beschützen wollte. Doch jede Tragödie birgt auch die Chance für einen Neuanfang.
Alles beginnt damit, das Moira MacTaggert in ihrer Heimat, dem schottischen Hochland eine Gestaltwandlerin über den Weg läuft die von ein paar Einheimischen gejagt und angeschossen wurde. Bei dem Mädchen handelt es sich um Rahne Sinclair, welche Moira schon vor ein paar Jahren als Ärztin entbunden hat. Nun da sich Rahne in der Pubertät befindet scheinen sich ihre Mutantenkräfte zu offenbaren. Ähnlich geht es Roberto DaCosta, der gerade bei einem Fussballturnier in Brasilien sein Bestes gibt, als er gefoult wird. Doch niemand scheint das Foul zu bemerken und Roberto stellt den Übeltäter zur Rede, der daraufhin auf Roberto einschlägt. Doch plötzlich beginnt sich Roberto zu verändern. Er wird stärker und verwandelt sich in eine Art schwarzes Energiewesen. Die Zuschauer sind entsetzt ob des Monsters auf dem Spielfeld und flüchten Panikartig aus dem Stadion. In Kentucky hingegen tritt Sam Guthrie seinen neuen Arbeitsplatz in den appalachischen Kohleminen an nachdem sein Vater an einer Staublunge verstarb und er nun für die Familie sorgen muss. Schon am ersten Tag passiert was nicht passieren darf. Ein Stollen stürzt ein und droht Sam mitsamt dem Vorarbeiter zu begraben. Aber auf einmal verspürt Sam eine seltsame Energie in seinen Beinen die plötzlich wie ein Düsentriebwerk anfangen zu brennen. Schell kann er so sich und den Vorarbeiter in Sicherheit bringen. In der Zwischenzeit macht in den Medicin Bow Mountains in Colorado, Danille Moonstar die Erkenntnis das sie für sich und ihre Kräfte einen Mentor benötigt. Als dann auch noch ihr Großvater getötet wird hat sie keine andere Chance mehr.
Auch im Institut bei Charles Xavier wo inzwischen Moira mit Rahne eingetroffen ist und dort die Bekanntschaft von Xi’An Coy Manh macht sind die neuen Mutanten nicht verborgen geblieben. Sofort machen sich Xavier, Moira, Rahne und Xi’an in zwei Gruppen auf den Weg nach Colorado und nach Brasilien um Danielle und Roberto in Sicherheit zu bringen. Doch ganz so einfach wird das nicht werden, vor allem weil sich Donald Pierce vom Hellfire-Club einmischt und alle Mutanten vernichten will.
Ob die neuen Mutanten es wollen oder nicht. Dies wird ihre erste große Bewährungsprobe werden, als Xavier von Pierce entführt wird…
FAZIT:
Diese Graphic Novel leutete eine neue Mutanten-Ära im Marvel-Universum ein. Ein neues Team, auch noch unerfahren und unsicher wie die X-Men zu ihren Anfängen, und dennoch vollkommen anders. Der damalige Meister des X-Universum Chris Claremont schafft es zusammen mit dem Zeichner Bob McLeod Charaktere zu präsentieren die man sofort ins Herz schließt. Auch das Xavier und Moira hier als eine Art Ersatzeltern fungieren trägt zu diesem Gefühl bei. Im Großen und Ganzen ist diese Origin zwar nichts besonderes, gerade aus heutiger Sicht, aber dennoch hat sie einen ganz besonderen Reiz. Wie bei vielen Marvel-Charakteren stehen nicht nur die Figuren un deren Heldentaten im Vordergrund, sondern auch das Zwischenmenschliche und die nur allzu menschliche Fehlbarkeit eines jeden Menschen.
Auch die zweite Kurzgeschichte aus Classic X-Men #36 die sich mit Moiras Vergangenheit und ihrer Art der Vergangenheitsbewältigung auseinandersetzt als es um den Verlust ihres Sohnes Kevin geht.
Beide Geschichten sind spannend und dramatisch und geizen nicht mit guten bis sehr guten Zeichnungen. Auch bei der Präsentation hat sich Condor nicht lumpen lassen. Gemäß ihrer Vorzeigereihe Marvel Comic Exklusiv sind die Alben Überformat und auf Kunstdruckpapier schon ein Glanzstück an sich. Bei der Übersetzung hat Condor, in diesem Fall Michael Nagula, auch ganze Arbeit geleistet. Es werden fast ausschließlich Originalnamen verwendet und nicht wie es sonst, bzw. gerade in der Anfangszeit, üblich war irgendwelche wirklich bescheuerten Eindeutschungen verwendet.
Insgesamt ist dieser Band durchaus etwas ganz besonderes, wenn man sich denn auf ein neues Team im X-Universum un dessen Entstehung einlassen möchte.

Um nun auch in den Genuss dieser Lektüre zu kommen muss man schon den Comic-Marktplatz, die Marktplätze in diversen Comicforen oder Ebay zu Rate ziehen. Mit etwas Glück kann man dieses Schmuckstück für durchschnittlich 5 Euro erwerben.

Doubt #1 [Carlsen, Oktober 2010]

Psychothriller sind ein gerne genutztes Genre nicht nur im Film oder Romanbereich, auch ein paar Mangas haben sich schon daran versucht. Teilweise sogar sehr erfolgreich. Doch noch immer fristet dieses Genre neben den ganzen Romantik, Science-Fiction, Cyberpunk und Love-Comedys ein Nischendasein. Daher ist es umso erfreulicher, wenn mal wieder ein Vertreter dieses Genres das Licht der Welt erblickt. Noch erfreulicher ist es aber, wenn es auch ein guter Vertreter seiner Art ist. „Doubt“ versucht dieser Erwartung auf jeden Fall gerecht zu werden…

Doubt #1

„Rabbit Doubt“ ist das aktuelle und extrem populäre Online-Spiel. In diesem Spiel ist jeder Teilnehmer ein Hase, doch einer dieser Hasen ist ein verkleideter Wolf. Nun müssen alle echten Hasen den falschen ermitteln, wobei der Falsche natürlich von seiner Fährte ablenken muss ohne sich dabei selber verdächtig zu machen.
Nun nach ein paar Spielen wollen sich die Teilnehmer einer Runde treffen. Dazu gehören unter anderem die zwei Freunde Yu und Mitsuki, der etwas undurchsichtige Eiji, die seltsame Haruka und die Behinderte Rei. Leider nicht zu dem Treffen kommen kann Hajime, aber nichtsdestotrotz gehen sie alle zusammen in eine Karaokebar, wo sie ausführlich feiern. Dort wird auch Rei Geheimnis gelüftet. Rei ist ein ehemaliger Fernsehstar. Sie hatte die Fähigkeit andere über das Fernsehen zu hypnotisieren. Doch irgendwann war es mit ihrer Karriere vorbei, auch wegen schlechter Publicity und Betrugsvorwürfen. Dies konnte die damals so junge Rei nicht verkraften und stürzte sich vor einen LKW. Sie überlebte schwer verletzt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Da sie aber ihre Vergangenheit lieber geheimhalten wollte und die anderen lieber sie als Mensch akzeptieren sollten kommt es zu einem kleinen Streit an dem Eiji nicht ganz unschuldig ist.
Nachdem sich die Lage wieder etwas beruhigt hat, stellen alle verwundert fest das Eiji verschwunden ist. Yu macht sich auf die Suche nach ihm und glaubt ihn in der Toilette gefunden zu haben. Dort jedoch wird er von einem Unbekannten mit Hasenkopf niedergeschlagen. Als er wieder zu sich kommt ist er gefangen mit Mitsuki und dem nicht zum Treffen erschienen Hajime. Auch Rei ist im Nachbarraum. Doch sie ist einem grausamen Mord zum Opfer gefallen und hängt leblos an einer Wand aufgespiesst, ihr Rollstuhl ist zertrümmert.
Yu bringt Mitsuki wieder in den anderen Raum, als sich plötzlich die Tür öffnet und Haruka auftaucht. Und so stellen die vier fest, das offenbar jeder von ihnen einen Strichcode am Körper trägt, mit dessen Hilfe man die Türen öffnen kann. Leider funktioniert jeder Strichcode nur ein einziges Mal. Also versuchen sie den Rest des Komplexes zu erkunden und treffen dabei auf Eiji, der aber wiederum nur auf eigene Faust handelt, was das Team dazu bringt in einzusperren.
IN dieser Verzweifelten Lage müssen sie nun feststellen, das sie nur noch zwei mögliche Schlüsselcodes haben, aber vier Türen die noch zu öffnen sind, inklusive derer hinter der sich der eingesperrte Eiji befindet. Hinter einer der möglichen Türe finden sie einen Monitorüberwachungsraum in dem eine als Hase verkleidete Person vor den Bildschirmen sitzt. Handelt es sich dabei um den Täter, oder ist er ebenfalls ein Opfer dieses grausamen Spieles…?
FAZIT:
„Doubt“ ist ein psychopathischer und klaustrophobischer Horrorthriller der geschickt mit den Ängsten des Lesers spielt. Dabei scheint nichts so zu sein wie es Anfangs den Anschein hat. Kranke Psychospielchen, Leichen, und eine fast SAW-ähnliche Atmosphäre mit dunklen und geheimnisvollen Schauplätzen bilden dabeidie Grundlage für dieses Survival-Game. Dabei wird weniger auf eine explizite Gewaltdarstellung als mehr auf psychologischen Horror mit gezielten Schockmomenten gesetzt.
Die Zeichnungen sind Mangatypisch aber dennoch sehr realistisch inklusive ein paar SD-Einlagen die das Geschehen auflockern. Die Geschichte ist spannend und durchgehend flüssig erzählt und so das die über 200 Seiten wie im Flug vergehen und man einfach wissen möchte wie es den Überlebenden weiter ergeht.

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Fringe #1: Der Anfang [Panini, Mai 2011]

Anders als beispielsweise „Human Target“ basiert „Fringe“ nicht auf einer existierenden Comicserie. Nichtsdestotrotz hat man ja immer noch die Möglichkeiten aus einer erfolgreichen TV-Serie eine Comicserie zu machen um entweder Geschichten zu erzählen die in der Serie nicht möglich sind, oder um einfach nur ein wenig Geld zu scheffeln. Bei den Heroes und Supernatural hat das schon ganz gut geklappt, warum also sollte es nicht auch bei Fringe funktionieren?
Wie auch schon bei den anderen beiden Serien versucht man bei Fringe die TV-Serie zu ergänzen, indem z.B. Vorgeschichten und Zwischenerlebnisse präsentiert werden, die sowohl alleine gelesen werden können, als auch im direkten Zusammenhang mit der TV-Serie diese um viele Sichtweisen und Informationen ergänzen…

Fringe #1: Der Anfang

Walter Bishop beginnt gerade sein Lehramt an der Harvard Universität und lernt dort den engagierten jungen William Bell kennen. Anfangs sind sich die beiden (auch weil sie alterstechnisch garnicht so weit auseinander sind) nicht wirklich grün, doch schnell entwickelt sich nicht nur wissenschaftliche gemeinsame Interessen, sondern auch Freundschaft.
Es dauert also nicht lange, bis die Forschungen der beiden auf das Interesse einer seltsamen Institution stösst und beide angeheuert werden für das Unternehmen zu arbeiten. Auf der abgelegenen Forschungsstation in Alaska treffen die beiden auch auf andere Wissenschaftler wie z.B. die junge Dr. Rachel Matheson und auch ein paar Wissenschaftler deren noch lebende Köpfe in Gläsern konserviert wurden.
Bish und Bell flüchten mit Hilfe von Rachel, die dabei leider ihr Leben verliert und beide beschliessen ab sofort nicht mehr für irgendwelche dubiosen Firmen zu arbeiten.
Kurz darauf bekommen sie Besuch von einer Regierungsbehörde, welche mit Blaupausen eines unbekannten Gerätes die beiden genialen Wissenschaftle aufsucht. Bishop und Bell wollen zuerst nicht, haben aber leider keine Wahl, und so konstruieren sie jenes Gerät, was sich als Zeitmaschine entpuppt und die beiden bei einem Testlauf ins Nazideutschland im April 1945 verschlägt. Schnell finden die beidne mithilfe von Bishops Vater heraus, das die Nazis ebenfalls eine solche Zeitmaschine erfunden haben um Hitler und seine Geliebte Eva Braun in die Zukunft zu teleportieren. Doch Bish hat in die Maschine eine Versicherung eingebaut so das Hitler nicht in der Zukunft landet, sondern im Mesozoikum bei den Dinosauriern. Auch Bish und Bell gelingt kurz darauf die Flucht in ihre Zeit, und die Zeit vergeht bis Walter Besuch in der Nervenheilanstalt von einer jungen Dame erhält…
Ausserdem gibt es noch fünf Bonuskurzgeschichten rund aus dem Fringe-Universum welche direkt und indirekt mit dem Schema und Massive Dynamic verbunden sind.
FAZIT:
Der erste Comicausflug in die Welt von Fringe ist rundum gelungen. Tolle atmosphärische Zeichnungen und eine Geschichte die sich prima in die Chronologie der Serie eingliedert. Ausserdem sind im Comic Erzählungen möglich die in der Serienform nur schwer oder sehr teuer umzusetzen sind (Hitler bei den Dinos zum Beispiel), und so nutzen die Autoren und Zeichner die unbegrenzten Möglichkeiten des Mediums schon sehr gut, aber bei weitem noch nicht perfekt.
Auch gelungen finde ich persönlich die Tatsache das die Geschichte auch ohne Serie funktioniert, genauso wie die Serie ohne das Comic funktioniert, und dennoch finden Serienfans und Comicfans Anspielungen, Tipps und mehr in beiden Medien wieder.
Die begleitenden 5 Bonuskurzgeschichten spiegeln ebenfalls den Charme und die Spannung der Serie gekonnt wieder. Sei es Körpertausch, Zeitschleifen, Klonprozesse, körperliche Leistungssteigerung oder die wissenschaftliche Forschung an Testobjekten, alles ist wie ein Spiegelbild der Serie und bringt sogar noch ein paar Infos mit die einen die Serie mit einem etwas anderen Blick betrachten lässt…

Für Freunde der Serie und Fans von wissenschaftlicher Fantasy und Mystery ist dieser Band eine Empfehlung und gelungene Unterhaltung.

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