Bongo Comics des Monats … Juli 2013 [Panini, Juli 2013]

… Juli

Nach einer kleineren Pause geht es weiter mit den nächsten Bongo Comics des Monats. Diesmal gab es wieder genug, um sich nur einem Monat zu widmen und nicht wie beim letzten Mal zwei Monate.

Simpsons Comics Nr. 201 [Panini, Juli 2013]

Homer schafft es doch tatsächlich, bei Krustyburger einzusteigen. Aber nicht etwa weil er kein Geld, dafür aber einen Riesenhunger hat, sondern vielmehr als Geschäftsführer. Nachdem er bei einem Besuch dort die Qualität der Burger kritisiert hat und daraufhin kurz entschlossen selber in der Küche herumwerkelte, wird er von Krusty angeworben. Und während sich Homer mit dem befasst, was ihm am meisten Spaß macht, Essen, muss Marge als Putzfrau jobben, um Maggies Sprachschule zu finanzieren …

Autor Ian Boothby hat mal wieder eine der etwas besseren Simpsons Comicgeschichten abgeliefert. Zwar ist die gesamte Story doch schon arg vorhersehbar, kann aber dennoch mit einigen witzigen Momenten punkten. Positiv fällt hierbei auf, dass auch einmal weniger bekannte Nebencharaktere in den Fokus gerückt werden und sogar einem Leser ein Auftritt in den Simpsons Comics ermöglicht wurde. Dieser hatte sich nämlich in den USA als Erstes mit allen 5 Variantcovern der Ralph Wiggum Comics abgelichtet und so bei einem Preisausschreiben gewonnen. Nun durfte er als Tourist in Comicform nach Springfield reisen. Außerdem greift Boothby mit den Sprachschwierigkeiten einen altbekannten Running Gag der Serie auf, den er dennoch gut verpackt präsentiert.
Die Zeichnungen von Phil Ortiz sind gewohnt und leider aber auch gewöhnlich. Technisch macht er kaum etwas falsch, aber wie so oft würde ich mir etwas mehr eigenen Stil beim Artwork der Simpson-Titel wünschen. Ein Manko seiner Zeichnungen ist die fehlende Dynamik. Sehr oft sieht es so aus, als hätte man die Figuren wie bei einem schlechten Jugendzeitschriften-Fotoroman dazu gezwungen in einer Steifen Haltung zu verharren, bis das Bild im Kasten ist. So etwas geht einfach überhaupt nicht.

FAZIT:

Ein ganz kurzweiliges Heft mit ein paar Längen, das vor allem durch ein paar Kleinigkeiten auffällt. Diese bewegen sich aber eher im Storyteil, als in den Zeichnungen. Erwähnenswert wäre aber erneut die redaktionelle Unterstützung seitens Panini. Hier wird wirklich versucht, dem Leser zum Comic einen echten Mehrwert zu bieten. Wie bei einer DVD oder Blu-ray mit den enthaltenen Extras. Mir persönlich gefällt dies sehr gut.

Bart Simpson Nr. 74 [Panini, Juli 2013]

Erneut muss Bart als Versuchskaninchen für Lisa herhalten, als diese für ein Schulprojekt beweisen will, dass Menschen ab 16 Uhr schwerer Entscheidungen fällen können. Es sei denn, ihnen wird in ausreichender Menge Zucker zugeführt. Doch Marge rät Lisa davon ab, ihren Bruder so zu missbrauchen …
Wie Bart in seinem Umfeld gesehen wird, zeigen die Aussagen verschiedener Familienmitglider und Bürger von Springfield.
Außerdem muss Bart dann noch einen gewaltigen Marsch durch die Wälder rund um das Camp Krusty mit Milhouse überstehen. Denn so einfach, wie die beiden dachten, ist es dann doch nicht, sich in der Wildnis zurechtzufinden.
Abschließend lernt Maggie, dass es nicht immer gut ist, aus der Masse herauszustechen.

Mit erneut insgesamt vier Geschichten ist auch diese Ausgabe der Bart Simpsons-Comics bis zum Rand gefüllt. Dennoch können nur wenige davon überzeugen. Selbst Maggies Welt kommt inhaltlich diesmal nicht so gut weg. Die erste Geschichte ist noch eine schöne Hommage an die TV-Folge in der Lisa ihren Bruder gegen ein Meerschweinchen (oder war das ein Hamster?) hat antreten lassen. Auch die vielen Gesichter von Bart sind inhaltlich keine Offenbarung, können aber dafür mit guten Zeichnungen, in diesem Fall von Tone Rodriguez, aufwarten. Die dritte Story ist auch sehr vorhersehbar und erinnert mehr an die Geschichten der kostenlosen Comicheftchen von gewissen Fast Foodketten, an dessen Ende ein Suchspiel auf den Leser wartet. Oder manchmal auch eine Art Labyrinth. Das Artwork ist bei dieser Story, wie auch bei der Ersten, eher zweckmäßig als schön. Technisch sauber gezeichnet sind sie dennoch wieder zu austauschbar.

FAZIT:

Mehr schlecht als recht könnte das Motto dieser Ausgaben sein. Wenige kurze Lichtblicke retten die über weite Strecken mäßigen Inhalte nicht wirklich. Das gab es schon weitaus besser und wesentlich unterhaltsamer. So bleibt schlussendlich nur wenig, bis gar nichts, das einem im Nachhinein im Gedächtnis bleibt.

Futurama Nr. 52 [Panini, Juli 2013]

Leela ist schwer gestresst und auch Bender hat so seine Probleme. Nach einen kurzen Kampf mit Cthulhu ist sein Sinn für Humor beschädigt worden. Jetzt sucht er eine Möglichkeit dieses wieder zu starten. Also versucht er sich als Stand Up-Comedian und tritt mit einer kleinen Fry-Puppe auf. Diese jedoch scheint ein Eigenleben zu führen und versucht andauernd den echten Fry zu töten …

Auch bei Futurama darf Ian Boothby den Autor geben und präsentiert eine witzige und dennoch fast schon klassische Geschichte um die Crew von Planet Express. Mit vielen Anspielungen auf TV-Serien-Ereignisse und einem sehr guten Wechselspiel zwischen Wort und Bildwitz zeigt er hier, dass er auch dazu in der Lage ist, gute Geschichten abzuliefern. Er bedient sich dabei des typischen Humors der Serie und den Eigenheiten der Figuren, um so den Leser in den Bann zu ziehen und ihn so lange zu kitzeln, bis er lacht.
Das Artwork von Mike Kazaleh fällt dagegen wieder zu gewöhnlich aus. Dabei gibt es genug Möglichkeiten seinem eigenen Stil freie Hand zu gewähren. Dafür passt es diesmal mit der Dynamik weitaus besser, als es bei Phil Ortiz in der Simpsons Comics-Ausgabe in diesem Monat der Fall ist. Dafür hat Kazaleh offenbar ein paar Probleme mit der Perspektive. So scheint es manchmal so zu sein, dass Figuren nachträglich in eine Szene eingefügt wurden, ohne auf deren Position im visuellen Raum zu achten.

FAZIT:

Inhaltlich sehr unterhaltsam, dafür aber visuell eher schwach kann diese Ausgabe trotzdem überzeugen. Auch hier fällt neben einer wesentlich besseren Story die gute redaktionelle Betreuung auf. Einzig die Leserbriefe vermisse ich wieder einmal, aber wenn kaum einer schreibt, dann gibt es auch nichts zum Abdrucken. Hier muss ich mich dann wohl auch selber an die eigene Nase fassen.

Batman Gotham Knight: Krieg (Hörspiel) [Highscore Music, September 2013]

Ausgabe 2 des Hörspiels ist seit einigen Tagen verfügbar und auch diesmal habe ich mich dem Abenteuer für die Ohren und die Fantasy angenommen. Ist Folge 2 auch so gut wie der Auftakt? Ich versuche, dem auf den Grund zu gehen …

Batman

Es war eigentlich so einfach. Die Polizisten Montoya und Allen waren gerade dabei, den Mann in Schwarz in Arkham abzuliefern, als sie zwischen die Fronten der rivalisierenden Russen und Italiener und deren Bandenkrieg geraten. Als die Polizeibeamten entdeckt werden, sollen sie mithilfe einer Panzerfaust aus dem Weg geräumt werden, doch da greift Batman ein. Aber so leicht gibt weder die eine noch die andere Seite in diesem Krieg auf.
Als Batman kommt der dunkle Ritter jedoch diesmal nicht weit. Die Anführer des Bandenkrieges kommen wegen Mangels an Beweisen wieder auf freien Fuß. Und so muss er als sein Alter Ego Bruce Wayne die Ermittlungen aufnehmen. Währenddessen werden weitere verstümmelte Leichen aufgefunden. Die Spuren scheinen nach Arkham zu führen …

Batman-Sprecher Sascha Rotermund wächst inzwischen sehr gut in seine Rolle hinein und schafft es diesmal sogar ein ganzes Stück mehr, Batman akustisch zu verkörpern. Er bringt es fertig, Batman ein wenig grimmiger und bedrohlicher zu präsentieren, ohne dabei ins Lächerliche abzudriften. Aber nicht nur in seiner Form als Mitternachtsdetektiv macht Rotermund diesmal eine bessere Figur. Auch Bruce Wayne wirkt diesmal weitaus realistischer. Es gibt aber auch ein kleines Manko. In diesem zweiten Teil ist es wesentlich schwieriger, der Handlung zu folgen. Kleinere Sprünge und schlecht nachzuvollziehende Sequenzen tragen hier dazu bei. Wenn man sich jedoch die notwendige Ruhe nimmt und sich vollständig auf das Abenteuer konzentriert, ist auch dies zu verschmerzen. Teil 1 fand ich persönlich jedoch eingängiger.

Batman GK 2

Dem gegenüber steht aber erneut die gelungene Inszenierung des Hörspiels. Nicht nur die Sprecher leisten wieder sehr gute Arbeit, sondern auch das restliche Team, welches für die Musik und die Geräusche zuständig ist. Beides ist immer passend und übertönen die Stimmen niemals. So bleiben Dialoge und Monologe deutlich. Durch die ideale Sounduntermalung schafft es Highscore Music auch wieder, dass beim Hören Bilder vor dem geistigen Auge entstehen man bekommt so fast das Gefühl einen Kinofilm zu sehen.

FAZIT:

Auch Teil 2 von Batman Gotham Knight macht wieder sehr viel Spaß. Aber durch den höheren Actionanteil und die Tatsache, dass man von Beginn an, durch den Cliffhanger aus Episode 1, mittendrin steckt, fällt es etwas schwieriger in die Geschichte „reinzukommen“. Durch die insgesamt sehr gute Inszenierung und das Zusammenspiel von Dialogen, Effekten und Musik hat man erneut das Gefühl, einem akustischen Kinofilm beizuwohnen.

Batman GK 1 u 3

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Gibrat – Jeanne und Cėcile (Artbook) [Salleck Publications, Dezember 2011]

Dominik_AVAJeanne und Cėcile begleiten mich auch bereits eine geraume Zeit. Seitdem ich angefangen habe mich für Comics zu interessieren, schwerpunktmäßig für den franko belgischen Raum, begleiten mich die Werke von Jean – Pierre Gibrat. Angefangen mit „der Aufschub“ und „Von Dieben und Denunzianten“ über „Mattėo“.

In diesem Artbook finden sich viele Illustrationen die zwischen 1997 und 2005 entstanden sind. Beinahe alle drehen sich vorrangig um Jeanne und Cėcile. Etliche bisher unveröffentlichte Illustrationen, in denen Gibrat seinen expressiven Zeichenstil mit bezaubernd leuchtenden Farben harmonisch verbindet, offenbaren sich dem geneigten Leser.

Gibrat - Jeanne und Cėcile
Gibrat – Jeanne und Cėcile

Mit einem stolzen Preis von 49 Euro ist dieser Band jedoch nicht nur für Fans von Gibrat und seinen Werken, insbesondere von Jeanne und Cėcile. An sich kann hier jeder zuschlagen, der sich von wunderschönen Zeichnungen und Bildern inspirieren lassen möchte. Die beiden Damen kann man sich immer wieder unbeschwert anschauen. Diese enorme Ausdruckskraft die Gibrat seinen Frauen verleiht ist schier unglaublich. Es lässt sich schwer in Worte fassen, aber seine Zeichnungen lassen Gedanken und Gefühle lebendig wirken. Leicht erotisch, aber nie explizit sind seine Illustrationen.

Die Aufmachung dieses Bandes ist im Hardcover Querformat, beinahe viereckig (Maße: 27,1 x 28.1 cm).
Dieser Band liegt dabei sehr schön in der Hand, die Seiten lassen sich gut durchblättern.

Jeanne in ihrem Zimmer

Jeanne in ihrem Zimmer

Eric Verhoest lässt anhand seiner einleitenden Worte den Leser an den Werken von Jean – Pierre Gibrat teilhaben. Dabei schildert er die jeweiligen Schwerpunkte der einzelnen Alben.
Die folgenden Seiten beinhalten jeweils entweder eine Skizze oder eine farbige Illustration von Jeanne und Cėcile. Einige farbige Illustrationen sind auch beidseitig und sprechen allein gelassen für sich. Fast alle Skizzen und Illustrationen werden durch einen kleinen am Rande begleitenden Text näher erläutert.

Cėcile und Jeanne sehen sich sehr ähnlich aus

Cėcile und Jeanne sehen sich sehr ähnlich aus

Auf 120 Seiten bekommt der Leser einen sehr schönen Einblick rund um die beiden Damen Jeanne und Cėcile.
Immer wieder gibt es einige Momente, in denen man einfach gedanklich im Bild verschwindet. Die Ausstrahlung dieser Frauen ist einfach unglaublich schwer zu beschreiben.
Als Fan ist dieses Artbook sowieso ein Pflichtkauf, für alle anderen sei gesagt, ein Blick lohnt sich. Natürlich darf man den stolzen Preis nicht vergessen, aber das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. 

Eine Bleistiftskizze

Eine Bleistiftskizze

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011 Salleck Publications

Diesen Band kann man bei Amazon erwerben

Stan Lees Amazing Marvel Universe [Sterling Publishing, 2006]

Nachdem ich euch in den letzten 3 Wochen jeweils ein pop Up-Buch vorgestellt habe, gibt es heute dann etwas ganz anderes. Diesmal präsentiere ich euch Stan Lees Amazing Marvel Universe. Weil das Buch mit etwas ganz Besonderem aufwartet gibt es außer Bildern diesmal sogar ein paar Soundfiles, die ich über Soundcloud zur Verfügung stelle …

Marvel Universe (1)Stan Lees Amazing Marvel Universe

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The Legend of Zelda – Hyrule Historia (Artbook) [Tokyopop, September 2013]

Es ist der Wahnsinn, ich habe mich wie ein kleines Kind gefreut als ich dieses Artbook zum ersten mal in den Händen gehalten habe. Das liegt einfach daran, dass Link und seine Abenteuer mich seit meiner Kindheit und Jugend stets begleitet haben.
Damals als kleiner Junge spielte ich zum ersten mal „
The Legend of Zelda – A Link to the Past“für das damalige Super Nintendo Entertainment System (SNES).
Seit diesem ersten Abenteuer hat mich Link mit seinen Abenteuern stets fasziniert und begleitet, bis heute.
Als Nintendo Fan habe ich später
The Legend of Zelda – Ocarina of Time kennen und lieben gelernt.
Diese beiden Spiele habe ich immer wieder gespielt.
Wenn man so möchte, bin ich damals mit
The Legend of Zelda – The Wind Waker „ausgestiegen“ Ich bin aufgrund der immer besser werdenden Grafik zur „Konkurrenz“ gewechselt. Ich habe mir eine Playstation zugelegt. Seitdem bin ich Playstation Spieler und strebe auch den Kauf der neusten Konsolen Generation (Playstation 4) an.
Ja, auch wenn ich die vielen anderen erschienenen Zelda Titel nie wirklich gespielt habe, so bin ich doch meinem Held der Jugend treu geblieben. Ich habe mir alle Zelda Mangas von dem Zeichner – Duo
Akira Himekawa aus dem Tokyopop Verlag zugelegt und konnte so an den weiteren Abenteuern von Link und Zelda teilhaben.
Umso mehr habe ich mich gefreut über dieses opulente Zelda Artbook.

The Legend of Zelda – Hyrule Historia (Artbook)

Zuerst möchte ich einmal alle erschienenen Zelda Spiele anhand dieses Fotos auflisten:

The Legend of Zelda - Spiele

The Legend of Zelda – Spiele

So, nun nach dieser etwas ausführlicheren Einleitung komme ich mal zum The Legend of Zelda – Hyrule Historia (Artbook):

Zelda

Wirst du mich wecken, wenn alles vorbei ist?

Die Aufmachung ist wahrhaftig opulent. Im schicken Hardcover ( Maße: 23,5 x 31 cm) auf 274 Seiten gibt es wahrlich viel zu entdecken. Allein das Cover lässt die Herzen der Zelda – Fans schneller schlagen. Angelehnt an die Kleidung von Link erscheint dieses Artbook in einem schicken grün mit den Zeichen von Hyrule und dem Triforce. Das Preis Leistungsverhältnis ist vorbildlich. Für 29.95 Euro habe ich an diesem Artbook an die vier Stunden gelesen und mich an den Bildern und Zeichnungen erfreut. Artbooks sind generell nicht immer günstig, es geht aber auch teurer. Das gesamte Werk ist mit sehr viel Liebe zum Detail versehen. Ich habe es bereits einmal gelesen, und bin sicher beim zweiten mal würde ich weitere Details ausmachen können.
Ich kann hier absolut nur sagen, dass der
Verlag Tokyopop mit dieser gewählten Aufmachung alles richtig gemacht hat.

Schlägt man die erste Seite auf, erblickt der Leser ein zweiseitiges Bild, so als ob man nun in das Buch hineingesaugt wird. Viel Spaß mit The Legend of Zelda – Hyrule Historia (Artbook):

Zum 25. Jubiläum vonThe Legend of Zeldaerzählt Shigeru Miyamoto, Senior Executive Director der Nintendo Corporation und General Producer der Reihe The Legend of Zelda,einleitende Worte über seine Arbeit an den verschiedenen Titeln.
Er erzählt über die verschiedenen Nintendo Systeme und die Entwicklungsschwerpunkte ausgewählter Spiele. Link und Zelda, die beiden Hauptfiguren, werden dem Leser näher gebracht.

Menschen in den Wolken

Menschen in den Wolken und Stämme auf Erden

Das erste große Kapitel dreht sich um das Spiel The Legend of Zelda – Skyward Sword. Syward Sword ist ein Prequel von The legend of Zelda – Ocarina of Time, chronologisch gesehen ist die Handlung des Spiels die erste der gesamten Reihe. Skyward Sword dreht sich um den Ursprung zentraler Handlungselemente in Ocarina of Time und den noch später folgenden Zelda Spielen, wie zum Beispiel die Wiedergeburten von Link und Zelda, dem legendären Master – Schwert oder dem immer wieder auftauchenden Antagonisten Ganon.

Nun, da ich dieses Spiel leider nie gespielt habe konnte ich nicht den gesamten Umfang wie es wohl wahre Zelda Fans empfinden werden, hundertprozentig nachempfinden. Das ist einerseits etwas schade, könnte ich doch das erste Kapitel besser nachvollziehen, hätte ich das Spiel gespielt, aber um einen sehr guten Eindruck zu bekommen ist dieses Kapitel besser den je.
Die folgenden Seiten berichten über die Entwicklungsphase des Spiels, zahllose Zeichnungen und Skizzen, sowie Kommentare der Mitarbeiter des Entwicklungsteams runden dieses erste Kapitel ab. Dabei wird der Leser immer an die Hand genommen. Unter den großen Überschriften befindet sich jeweils ein allgemeiner Text und zu den einzelnen Skizzen und Zeichnungen wird der Leser eingeladen, Details der jeweiligen Charaktere zu entdecken. So werden zum Beispiel verschiedene Mimik und Gesichtsformen dargestellt. Die Welt von
Skyward Sword wird dem Leser näher gebracht. Die Bewohner des Wolkenhort und die Inseln im Wolkenmeer werden vorgestellt. Dabei bekommt der Leser ein Stadtbild dargestellt um sich besser in die Welt von Skyward Sword hineinzuversetzen. Ebenso die einzelnen Monster dieses Spiels werden vorgestellt. Wie gesagt, hätte ich dieses Spiel gespielt, so könnte ich mich noch besser in die Welt von Zelda und Link hineinversetzten. Das hat mich zu Anfang etwas betrübt, ist aber nicht weiter schlimm, denn im nächsten Kapitel merkt man davon nichts mehr.

Bewohner von Hyrule

Bewohner von Schloss Hyrule und der Stadt

Auf Seite 67 wird dem Leser die Geschichte von Hyrule in chronologischer Reihenfolge näher gebracht.
Um die Geschichte und deren chronologischen Zusammenhang besser nachvollziehen zu können wird der Leser anhand einer sehr schön dargestellten „Zeitachse“ an die Hand genommen. Diese „Zeitachse“ hat mir beim Verständnis, wann was passiert ist, ungemein geholfen. Es ist quasi so etwas wie eine Art Gebrauchsanweisung. Die nachfolgenden Seiten erzählen von jedem Spiel. Es wird dem Leser jeweils die Handlung jedes Spieles kurz und bündig näher gebracht. Dabei wird ein Zusammenhang zu den einzelnen Spielen in chronologischer Reihenfolge erläutert. Dieses Kapitel hat mir richtig gut gefallen. Hier kann man sehr gut die einzelnen Spiele nachvollziehen und im Geiste miterleben. Auf der linken Seite wird die Ära des Helden angezeigt, dazu folgt der Haupttext zu dem jeweiligen Spiel. Zusätzliche Informationen finden sich auf der rechten Seite und unten befinden sich unbekannte Details zwischen den Ären.
Alle diese nachfolgenden Seiten beinhalten viel Text und immer wieder Bilder der einzelnen Charaktere.

Die Chronik von Hyrule, dem Land der Göttinnen

Eine Art Gebrauchsanweisung zum besseren Verständnis der Chronik

Das nächste Kapitel (Seite 137) dreht sich um die Spuren der Schöpfung.
Es beinhaltet Artwork Skizzen und Bilder aus 25 Jahren Zelda Geschichte.

Hier findet der Leser haufenweise Skizzen der einzelnen Spiele. Artworks, verworfene Skizzen und Beschreibungen der Charaktere tummeln sich hier. Auf diesen Seiten gibt es allerhand zu entdecken. Entwürfe einzelner Charaktere die dann doch wieder verworfen wurden oder verschiedene Gesichtsausdrücke.
Charaktere und Orte der gesamten Spiele werden dargestellt in unvollendeten Zeichnungen. Hier gibt es so viel zu entdecken, das ist wirklich unglaublich. An vielen Orten und Charakteren ist in sehr kleiner Schrift zu erkennen, was alles zu beachten ist oder geändert werden soll. Hier muss ich dazu erwähnen, dass diese kleine Schrift wirklich stellenweise so fitzelig klein an die jeweiligen Charaktere geschrieben wurde, dass es nicht immer ganz einfach ist diese zu lesen. Beinahe jeder Charaktere und jedes Monster wird hier vorgestellt, dazu die einzelnen Ortschaften der Spiele. Interessant ist noch, wie amüsant einige Skizzen umgesetzt wurden. Immer wieder zwischendurch muss man einfach lachen, denn einzelne Skizzen Beschriftungen laden einfach zum schmunzeln ein. So zum Beispiel bei der Darstellung der Goronen wenn sie rollen. Ein Mitarbeiter Kommentar: Kopf, (kann so sicher schlecht rollen…). Interessant ist auch noch mal zu sehen, wie sich das Charaktere – Design im Laufe der Jahre verändert hat. Von 1986 bis 2011 wird dies anhand einzelner Schaubilder sehr schön verdeutlicht. Der Spielekatalog fasst noch einmal alle Spiele die je erschienen sind kurz und bündig für die einzelnen Konsolen zusammen. Das Schlusswort nach getaner Arbeit kommt von
Eiji Aonuma, Direcot und Producer bei der Nintendo Corporation und Producer der Serie The Legend of Zelda.

Dämon der Finsternis

Darstellung einzelner Monster

Hier wird noch einmal über dieses Artbook gesprochen, ebenso über die Zukunft von Zelda und weiteren möglichen Spielen. Interessant ist die Beschreibung der Entwicklungsphase der jeweiligen Spiele verglichen mit einer Seefahrt auf den Weltmeeren in alten Zeiten. Wenn das Schiff ausläuft, haben wir nicht einmal eine Seekarte. Wohin mag die Reise wohl gehen? Kommen wir vom Kurs ab? Wir wissen es nicht. Oh, da vorn ist ein Sturm, aufpassen! Hoffentlich erleiden wir kein Schiffbruch.
Oh da vorne ist Land in Sicht! Wir haben es gleich geschafft. Oh-je, das Land ist ja vollkommen unfruchtbar. Hier ist ja nix los. Wie gehen wir damit nur um…?

Zum 25. Jubiläum von The Legend of Zelda

Zum 25. Jubiläum von The Legend of Zelda erzählt Shigeru Miyamoto, Senior Executive Director der Nintendo Corporation und General Producer der Reihe The Legend of Zelda, einleitende Worte über seine Arbeit an den verschiedenen Titeln.

Auf Seite 240 bekommt der Leser nun das letzte Kapitel dieses grandiosen Artbooks geboten. Die Geburt der Legenden. Der exklusive Zelda Manga zum 25. Jubiläum von The Legend of Zelda. Auf 32 Seiten gibt es hier quasi die Bonus Story von dem Manga Frauen Duo Akira Himekawa. Bitte bis zur letzten Seite blättern und wie im japanischen Original diesen Manga lesen. Einleitende Worte von Akira Himekawa ergänzen diesen Manga. Was mir hier sehr gut gefallen hat, sind die ersten paar farbigen Seiten. Es ist sehr schön einen Mangas kurzzeitig in Farbe zu lesen. Was mir aber noch besser gefallen hat ist diesen kurzen Manga in dieser opulenten Aufmachung zu lesen, nicht so klein im Taschenbuch Format wie man es üblicherweise kennt.

Der Manga ist in gewohnt typischer Qualität von Akira Himekawa. Es wird auf 32 Seiten ein kurzer Einblick der Entstehungsgeschichte von Syward Sword erzählt. Diese kurze Geschichte bietet quasi den Anschluss zum Spiel.
Wer andere Zelda Manga Bände bereits gelesen hat, wird hier keineswegs enttäuscht sein. Die Geschichte ist kurz und bündig und passend dargestellt. Link ist im Gefängnis auf Erdland. Er wird befreit bevor die mächtigen Horden des Bösen eingreifen. Eine Invasion stürmt über das Erdland herein. Viele Menschen müssen sterben, doch ein Teil kann gerettet werden. Mit der Macht von Hylia und dem Master – Schwert schafft es Link zum Wolkenhort zu gelangen.

Zelda Manga von  Akira Himekawa

Der exklusive Zelda Manga zum 25. Jubiläum von The Legend of Zelda.

Dominik_AVAFAZIT:

Abschließend kann ich jedem wahren Zelda Fan dieses Artbook nur wärmstens empfehlen. Auch für Zelda Einsteiger und allgemein interessierte ist dies absolut kein Fehlkauf.
Einen besseren Einblick in die Geschichte und Entwicklungsphasen der Spiele von Zelda und Link mit all ihren Hintergrundinformationen bekommt der Leser aktuell wohl kaum.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Nintendo und Tokyopop.

Dieses Artbook ist in allen gut sortierten Comic Läden, Buchhandlungen und bei Amazon zu erwerben.


Consol Media meldet Insolvenz an

Warum schreibe ich eine solche Nachricht auf diesem Blog? Wen interessiert es, wenn ein weiteres Unternehmen in diesen schlechten Zeiten die Pforten schließen muss? Wieso Zeit und Platz verschwenden, wenn es mal wieder ein Printunternehmen erwischt hat, das sich mit Videospielen auseinandergesetzt hat? In Deutschland ist es keine Seltenheit, dass Video- und Computerspielmagazine eingestampft werden um dann wieder neu, wie Phoenix aus der Asche, aufzuerstehen.

Consol

Doch diesmal ist es ein wenig anders. Nicht nur, dass es sich bei Consol Media um DEN Videospiel-Verlag seit 20 Jahren in Österreich handelt, nein er bot auch mir über ein Jahr eine Heimat als Autor. Denn zu Consol Media gehörte auch Comic Hive. Die Seite, die vor etwas über einem Jahr startete und jungen, talentierten Bloggern die Möglichkeit bot ihr Wissen und Können zu erweitern, und ihre Texte einem größeren Publikum zur Verfügung zu stellen, widmete sich seit dem Beginn dem Thema Comics und allem, was damit verbunden war. Comicverfilmungen, Versoftungen und natürlich die Bildergeschichten in allen Versionen und Variationen.

Doch was ist passiert?

Im letzten Jahr brach der Anzeigenmarkt für Printmagazine massiv zusammen. Es gab und gibt kaum noch Anzeigenkunden, die Werbung schalten und auch die neuen Konsolen, wie X-Box One und Playstation 4 haben daran bisher nichts geändert. Da half es auch nicht, dass Consol seine 30.000 starke Leserschaft seit Jahren halten konnte, und auch im Onlinebereich einen großen Fankreis hatte. Ausführlicher gehen darauf aber die nachfolgende News auf Comic Hive und der abschließende Consol-Podcast ein, die ich auch noch einmal nachfolgend verlinke.

Was bedeutet das aber für die Mitarbeiter an allen Plattformen?

So, oder so wird es weitergehen. Zeitschriften werden in Printform keine mehr erscheinen. Die Webseiten werden je nach Meinung des Masseverwalters wohl nach und nach abgeschaltet, oder weiterbetrieben, oder weiß der Teufel was. Einige Kollegen (gerade die 10 festangestellten Mitarbeiter in der Perfektastrasse in Wien) werden wohl arbeitslos werden, sofern sie nicht schon etwas Neues gefunden haben. Ich für meinen Teil behalte die Zeit in guter Erinnerung. Es gab Momente, die sehr viel Spaß machten und manche, die einem Zeit und Nerven raubten. Aber ich habe auch sehr viel gelernt, und letztendlich hat auch dieser Blog davon profitiert. Und das, so denke ich, gar nicht mal so schlecht.

Auf jeden Fall möchte ich mich für die schönen Zeiten bedanken und auch die Kollegen, mit denen ich durch Comic Hive näher zusammengewachsen bin, was so vielleicht nie passiert wäre. Diejenigen, die ich meine, wissen es. 😉
Und auch für die Geduld mit mir möchte ich mich bedanken. Ich bin kein leichter Mensch (sowohl zwischenmenschlich als auch körperlich 😛 ) und habe es meinen Kollegen manchmal nicht einfach gemacht. Dennoch haben wir immer eine Lösung gefunden und mir wurde sehr viel Vertrauen entgegengebracht.

Nunja. Die Welt dreht sich weiter. Dennoch wird es neben mir viele geben, die Consol und deren Ableger vermissen werden. Klar gab und gibt es auch Neider und Hasser. Die gehören ebenso dazu, wie die Fans, und so manch einer wird sich dieses Ende vielleicht sogar gewünscht haben. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert und oftmals leben totgesagte länger. Mich könnt ihr weiterhin hier auf dem Blog verfolgen, und solange Comic Hive nicht abgeschaltet wurde auch dort.

Danke, an alle die dabei waren und es aktuell auch noch sind.

Zum Abschluss jetzt nochmal die Links:

Die consol.MEDIA Verlags GmbH meldet Insolvenz an
Jetzt „fast LIVE“: Der Podcast aus der consol-Redaktion – Omega Edition

Asterix Nr. 35: Asterix bei den Pikten [Egmont, Oktober 2013] plus Gewinnspiel!!!

Wenn eine so langlebige Comicserie, wie es bei Asterix der Fall ist, ein neues Kreativteam erhält, dann schürt dies unweigerlich das Interesse der Fans und Kritiker. Jean-Yves Ferri und Didier Conrad standen also unter enormen Druck, um beiden Lagern gerecht zu werden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Albert Uderzo diesmal noch ein wachendes Auge über den ersten Band des neuen Teams gehalten hat. Und auch Goscinnys Tochter Anne setzt nicht nur große Hoffnungen in die Beiden, sondern wünscht sich auch, dass ihr Vater Ferri und Conrad wohlgesonnen ist.

Asterix Nr. 35: Asterix bei den Pikten

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Meine Comiclieferung für September/Oktober 2013

Gestern ist sie schon angekommen, die neue Lieferung aus meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Aber da ich an diesem Wochenende arbeiten muss bin ich gestern nicht mehr dazu gekommen. Aber so schlimm ist das auch nicht. Gibt es die Liste halt heute. 😀

CL 10-13

  • Bart Simpson #76
  • Futurama Comics #53
  • Simpsons Comics #204
  • Animal Man #3
  • Batman #17
  • Batman Sonderband #42
  • Justice League #17
  • Transmetropolitan #2
  • Age of Ultron #2
  • Avengers – Die Rächer #7
  • Der ultimative Spider-Man Magazin #3
  • Die neuen X-Men #4
  • Spider-Man #4
  • Ultimate Spider-Man TV-Comic #2
  • Stephen King – Der dunkle Turm #9
  • Detektiv Conan #77
  • Yotsuba&! #12

Dorothy und der Zauberer in Oz [Panini, Oktober 2013]

Heute geht die Reise erneut in das Land Oz. Diesen dritten deutschen Band habe ich von Panini zum rezensieren erhalten, und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. So manch einer wird sich wundern, weshalb „Dorothy und der Zauberer in Oz“ als dritter Band in Deutschland erscheint, doch Panini hat sich aus verschiedenen Gründen für diese Reihenfolge erschienen. Der eigentlich zweite Band „The marvelous Land of Oz“ wird dann voraussichtlich als Band vier erscheinen.

Dorothy und der Zauberer in Oz

Kurz, nachdem Dorothy in San Francisco angekommen ist, wo sie mit ihrem Onkel Henry ihre Verwandten auf Hugsons Ranch besuchen will, kommt sie mitten in ein Erdbeben. Ihr entfernter Cousin, der sie abholen soll gerät mit ihr, der Kutsche und dem Pferd in einen Erdspalt. Gemeinsam fallen sie in die Tiefe und landen schließlich im Land der Mangabus. Hier treffen Dorothy, ihr Cousin Zeb, das Pferd Jim und die Katze Eureka auch auf den Zauberer Oz. Doch dort steht ihnen der Tod bevor, weil die Bewohner ihnen die Schuld an dem Steinregen geben, der ihre Glashäuser beschädigt hat. Doch sie können entkommen und finden sich stattdessen im Tal von Voe, wo jeder der von der Dama-Frucht isst, unsichtbar wird, wieder. Die fünf Freunde wollen jedoch weiter, da auch diese Gegend alles andere als einladend ist. So kommen sie zu den hölzernen Gargoyles, die sie sofort angreifen und gefangen nehmen …

Durch ein Erdbeben geht es ab in die Fabelwelten.

Durch ein Erdbeben geht es ab in die Fabelwelten.

Lyman Frank Baums Geschichten um das sagenhafte Land Oz üben trotz ihres Alters noch immer einen massiven Reiz aus. Dies liegt vor allem die der Art seiner Erzählung und den Figuren. Auch zeitgeschichtliche Ereignisse versuchte er, immer wieder, einzubinden. So unter anderem das große Erdbeben in San Francisco im Jahre 1906. Allerdings nahm sich Baum, der zu dieser Zeit in Europa unterwegs war, ein paar persönliche Freiheiten heraus. Auf der anderen Seite achtete er aber auch peinlich genau auf gewisse Aspekte dieses Ereignisses. Beispiele hierfür sind die Risse seitlich zur Bahnlinie, die komplett seiner Fantasie entsprangen, während er sich mit dem Zeitpunkt des Bebens um kurz nach 5 Uhr morgens wieder sehr genau an die tatsächlichen Fakten hielt. Ähnliche verhielt es sich mit gewissen Eigenschaften seiner Figuren. Hier nahm sich Eric Shanower, der die Bände für Marvel sehr erfolgreich adaptiert, ein paar künstlerische Freiheiten, um die Handlungen zu den anderen Bänden ein wenig stimmiger zu machen. Ich persönlich muss sagen, dass mir diese gar nicht aufgefallen wären. Zum einen, weil Panini die Bände sowieso nicht chronologisch veröffentlicht. Da ich den zweiten deutschen Band bis jetzt noch nicht gelesen habe und mir, außer dem ersten Band, die weiteren Romanvorlagen auch vollkommen unbekannt waren.

Oben links: Das Land der Mangabus Unten links: Das Tal von Voe Rechts: Das Land der hölzernen Gargoyles

Oben links: Das Land der Mangabus
Unten links: Das Tal von Voe
Rechts: Das Land der hölzernen Gargoyles

Für das Artwork war, wie schon bei den vorangegangenen Bänden, wieder Skottie Young verantwortlich. Zusammen mit dem Koloristen Jean-Francois Beaulieu zaubert er erneut fantastische Welten, Fabelwesen und ungewöhnliche Ereignisse auf das Papier. Einzig seine Mimiken verfehlen diesmal gelegentlich ihr Ziel. So steht das Gesprochene, und das was Dorothy und die anderen Figuren ausdrücken, oftmals im Widerspruch zu ihren Gesichtsausdrücken. Dadurch entsteht eine ungewollte Komik, und manchmal sogar eine gewisse Unsicherheit beim Leser. Davon aber abgesehen sind die Bilder in diesem wunderschön gestalteten Hardcover erneut ein Fest für die Augen.
Mit Extras war Panini aber erneut ein wenig geizig. Neben einer doppelseitigen Einleitung, welche bereits im US-Band enthalten war, gibt es auch eine einseitige, die extra für die deutsche Ausgabe von Eric Shanower verfasst wurde. Hinzu kommen alle 8 Covermotive, einige davon in sauberer Form, sprich ohne Titelschriftzug sowie zwei Seiten mit jeweils 2 Bildern aus dem Skizzenbuch und eine Seite, auf der die Künstler des Bandes (L. Frank Baum, Eric Shanower, Skottie Young) in kurzen Biografien vorgestellt werden.

Zwei der merkwürdigen Wesen in diesem Band. Ein Erfinder aus der Oberwelt und Drachenbabys.

Zwei der merkwürdigen Wesen in diesem Band. Ein Erfinder aus der Oberwelt und Drachenbabys.

FAZIT:

Oz macht Spaß und Oz fasziniert mit jedem Mal aufs Neue. Shanower adaptiert die Handlungen so, dass man sich auch zurechtfindet, wenn man vorangegangene Abenteuer noch nicht kennt. Und trotzdem schafft er es, einen Zusammenhang aufzubauen. Gemeinsam mit den gelungenen Zeichnungen von Young eignet sich der Band erneut auch für jüngere Leser, um in die wundersamen Welten von Oz abzutauchen.

Ein Wiedersehen mit alten Freunden. Und Neuen.

Ein Wiedersehen mit alten Freunden. Und Neuen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Wieder großer Superheldentag bei Amazon!

Amazon Superhelden

Wie schon am 20. Juni zum Start von Man of Steel, gibt es auch heute wieder einen Superhelden-Tag bei Amazon mit reichlich Rabatten eine ganze Menge an DVDs und Blu-rays (auch 3D) zu Filmen und Serien und sogar ganz Box-Sets und Premium Collections rund um das Thema Superhelden an.

Dabei sind unter anderem:

Blu-rays (ab 7,97 €), DVDs (ab 4,97 €), TV-Serien (ab 9,97 €), 3D-Blu-rays (ab 14,97 €), Premium Collections (ab 13,97 €) und Box Sets (ab 8,97 €) wie Nolans Batman Trilogie teilweise sogar als Special Editions, Smallville Staffelboxen, beide Batman The Dark Knight Returns, Sherlock Holmes, Supernatural Staffelboxen, Green Lantern, V wie Vendetta, Logans Run, Sucker Punch, Appleseed, diverse DC Universe Animated Movies und noch vieles mehr …

Vorbeischauen lohnt sich also.

Hier nochmal der Link zum Superhelden-Tag bei Amazon.