Spätestens, wenn ihr das grandiose Game Cyberpunk 2077 gezockt habt, wisst ihr, was euch in diesem Comic erwartet. Sie haben mein Wort, der zweite Band ist unabhängig vom ersten Band zu lesen und besticht durch räudige Zeichnungen und brutale Action zwischen den Armen und Reichen bzw. den einzelnen Gangs und Organisationen in Night City. Eine Stadt wie keine andere, eine Stadt, die nie vergisst … Viel Spaß in Night City wünscht euch euer MysteriouslyBuddha
Es hätte das letzte Kapitel sein können, doch die Geschichte geht weiter. Spannend und rasant entwickeln und überschlagen sich die Ereignisse. Erfahrt die Zusammenhänge und Hintergründe der Story. Die Reise führt den Leser bis zum Mond. Was hat die Fledermaus dort zu suchen? Hier könnte es um die Entscheidung der Menschheit gehen. Unbedingt lesen!
Tracht Man ist unser Freund und Helfer in der Not. Mit diesem Heft endet die Harry Schmaeh Ära. Ein Bösewicht, der Helden kreiert und letztendlich auf Staatskosten Superverbrecher beschäftigt. Findet in diesem Heft die ganze Wahrheit über Harry Schmaeh heraus und begleitet Tracht Man dabei, wie er sich bei den Schwarzen Sheriffs einschleust. Viel Spaß mit diesem Heft wünscht euch euer MysteriouslyBuddha 😉
Autor: Christopher Kloiber Zeichner: Christopher Kloiber Format: Heft Umfang: 36 Seiten Inhalt: Tracht Man Nr. 15 Verlag: Plem Plem Productions Preis: 6.00 Euro
Doris Daydreams gesammelte Episoden erschienen erstmals 2018 beim Weissblech Verlag. Seit über zehn Jahren wandelt Doris Daydream bereits in frivolen Episoden durch Deutschlands führendes Fetischmagazin SchlagZeilen. Die Nachfrage ist hoch, liegt der erste Band doch bereits in der fünften Auflage vor. Autor und Zeichner Eckart Breitschuh kennt man derweil auch durch seine erfolgreichen Luba Wolfschwanz Hefte. So ähneln sich auch der Zeichenstil und die Vorgehensweise beider Serien ein wenig. In diesem Band erlebt ihr weitere bizarre Bondage-Abenteuer der tolldreisten Dimensions-Detektivin. Schaut unbedingt mal rein, traut euch. Nur für Erwachsene!
Dieser Band ist einfach großartig. Definitiv ein Wendepunkt und Meilenstein im Fables-Universum. Lest selbst, was Mogli aus dem Dschungelbuch in Fabletown zu suchen hat. Erfahrt die Wahrheit über den Feind in den Heimatländern der Fables. Schaut zu, wie arabischen Fables die Stadt besuchen und um eine Audienz beim Bürgermeister bitten. Hier klotzt jede Storyline! Absolute Empfehlung! Ich bin so froh, dass Fables in dieser Form eine würdigende Veröffentlichung erhält. Scheut euch nicht vor den 40,00 Euro, diese sind gut investiert. Wusstet ihr eigentlich, dass Jack in Hollywood ein berühmter „Star“ geworden ist … Diese Geschichte sollte man unbedingt lesen!
Autor: Bill Willingham Zeichner: Mark Buckingham, Steve Leialoha, David Hahn, Lan Medina, Andrew Pepoy, Dan Green, Daniel Vozzo Format: Hardcover Umfang: 308 Seiten Inhalt: US: Fables (2002) 34–45 Verlag: Panini Comics Preis: 40,00 Euro
Inzwischen ist es fast schon eine Tradition, dass regelmäßig, alle zwei Jahre, ein neues Asterix-Abenteuer erscheint. Zumindest seit 2013, als Jean-Yves Ferri und Didier Conrad die Reihe übernommen haben. Als ich nun im Frühjahr erfahren habe, dass nicht erneut Ferri als Autor fungieren wird, habe ich zunächst etwas Sorge gehabt. Aber auch als ich erfuhr, das Fabrice „FabCaro“ Caro die Nachfolge von Ferri antritt, war ich nicht gänzlich beruhigt. Gut ich kenne einige Arbeiten von FabCaro, auch wenn nur dem Namen nach, weil alle bisherigen Werke, Comics, wie auch Romane und sogar der sehr erfolgreiche Film zu seinem Comic „Zaï Zaï Zaï Zaï“ bisher nicht in Deutschland erschienen sind. Nun schwankte die Meinung zu den letzten Abenteuern zwischen euphorisch und enttäuschend und die Wahl einen Autor zu benennen, der außerhalb Frankreichs eigentlich kaum eine Reputation hat, würde dem sicherlich nicht zuträglich sein. Wie gut, oder schlecht, ist also der NEUE Asterix?
Wie bereits erwähnt, hat FabCaro zwar innerhalb Frankreichs und ein klein wenig in Italien und den Niederlanden (genaugenommen wurden zwei seiner Werke, jeweils Eines, ins Italienische und Niederländische übersetzt, was bei aktuell, Asterix ausgenommen, 37 Comics (43 inkl. Mehrteiler) und 5 Romanen, keine allzu überragende Anzahl ist), durchaus einen gewissen Namen und Rang inne, aber außerhalb Frankreichs dennoch eher das unbeschriebene Blatt darstellt. Nun gut, das sind alles nur Zahlen und Fakten und sagen genaugenommen nichts über FabCaros Qualität als Autor aus. Und ja, auch als Yean-Ives Ferri und Didier Conrad das Ruder übernommen haben, lag eine gewisse Skepsis in der Luft, was bei einer so alteingessenen Serie, die vor allem so lange in den Händen der eigenen Schöpfer lag, wenngleich zum Schluss nur noch einer der geistigen Väter die Geschicke der listigen Gallier lenkte, nicht gerade verwunderlich ist.
Doch ebenso wie uns als Leser diese Entscheidung überraschte, so war auch Didier Conrad lange im Unklaren darüber, wie es nach Band 39 weitergehen sollte. Doch nachdem Ferri ankündigte eine Pause zu benötigen, weil er sich stattdessen eigenen Projekten widmen wollte, musste man seitens des Verlages und der Rechteinhaber weitere Möglichkeiten ausloten. Die Wahl fiel also auf Fabcaro, der mit bürgerlichem Namen Fabrice Caro heißt. Wie zu Beginn angesprochen, war Fabcaro eine ungewöhnliche Wahl, wie er selbst auch zugestehen musste. Asterix zu schreiben, ist für Fabcaro mit einem Ritterschlag gleichzusetzen. Immerhin ist er, wie viele andere seines Alters ebenfalls, mit den Abenteuern von Asterix, Obelix & Co. aufgewachsen. Jetzt selbst einmal deren Geschicke lenken zu dürfen, hat er sich selbst niemals träumen lassen.
Etwas anders war es für Didier Conrad, der Fabcaro selbst nicht persönlich kannte, weshalb sich die anfängliche Zusammenarbeit etwas anders gestaltete. Doch damit der Entstehungsprozess nicht allzu sehr in Mitleidernschaft gezogen wird, entschloss sich Conrad seine Entwürfe an den Herausgeber zu schicken, der dann wiederum die Brücke zu Fabcaro bildete. Erst kurz vor der Veröffentlichung haben sich Conrad und Fabcaro persönlich kennengelernt. Aber egal, wie die Beziehung der Beiden aktuell ist, das Ergebnis ist ein neues Abenteuer, welches sich deutlich von den bisherigen Nachfolgebänden abhebt. Aber was genau macht „Den neuen Asterix“ aus? Wird er ebenso zwiespältig aufgenommen, wie die letzten Bände? Welche neuen Figuren werden dem Asterix-Universum hinzugefügt? Was für eine Art von Humor wird dieser Band beinhalten? Fragen über Fragen! Fragen, die ich teilweise mit diesem Review beantworten kann, und Fragen, die man sich als Leser selbst beantworten muss, nach der Lektüre des neuesten Abenteuers:
Die weisse Iris [Egmont Ehapa Media, 26. Oktober 2023]
Den Legionären Cäsars fehlt es nach all den Jahren vergeblicher Eroberungsversuche, stagnierenden Fortschrittes und dem Widerstand dieses kleinen gallischen Dorfes nicht nur an Motivation, sondern auch an jeglichem verlorenen Lebensmut. Also beschließt Cäsar mithilfe seines obersten Medicus Visusversus neue Wege zu gehen. Positive Bestärkung! Und so lässt sich Visusversus nach Babaorum versetzen, um die dortigen Truppen neu zu motivieren, während er gleichzeitig versucht, als unschuldiger Besucher das Dorf der Gallier zu unterwandern und deren Zusammenhalt zu zerbrechen. Was sich recht einfach anhört, und zu Beginn auch bei einigen der Dorfbewohner durchaus gut funktioniert, führt jedoch schnell zu Misstrauen, vor allem bei Asterix und Miraculix, sowie Majestix, dessen Frau eines der ersten Opfer von Visusvesus ist. Nachdem diese nun mit Gutemine auf dem Weg nach Lutetia ist, um die Galliern als Beweis für seine Technik Cäsars auszuhändigen, müssen Asterix und seine Freunde nicht nur Gutemine finden und wieder zurück ins Dorf bringen, sondern auch gleichzeitig den zutiefst niedergeschlagenen Majestix, der nahe an einer Depression ist, aufmuntern …
Was an diesem neuen Abenteuer sofort auffällt ist, dass es deutlich mehr Text enthält, als die letzten Abenteuer. Ob dies jedoch dem Umstand geschuldet ist, dass Visusversus mit seiner Methode vor allem verbal agiert, oder dies vielleicht FabCaros Art des Erzählens ist, wird sich vermutlich erst beim nächsten Abenteuer zeigen, an dem FabCaro als Autor fungiert. Ich persönlich zum Beispiel habe große Probleme mit Menschen, die vor allem mit Zitaten und Phrasen um sich werfen, weshalb mir Visusversus sofort unsympathisch ist. Auch seine Phrasendrescherei geht mir bereits nach wenigen Seiten auf die Nerven, andererseits finde ich es auch sehr faszinierend zu sehen, wie die Menschen auf seine Art der Manipulation reagieren. Insgesamt finden sich allerlei psychologische Spielereien und Anspielungen in diesem Band wieder. Neben Visusversus und seiner „Manipulationsmethode“, als auch der Depression von Majestix, die Reaktionen der Dorfbewohner und Legionäre zeigen, dass sich Fabcaro mit der Psyche von Menschen offenbar sehr gut auskennt und dies hier auf sehr spannende Weise einbindet. Gerade Änderungen, wenn auch nur kurzzeitig, wie zum Beispiel der lange währende Disput zwischen Automatix und Verleihnix wegen der Frische der angebotenen Meerestiere ist sehr humorvoll, weil dieser einen anderen Lösungsansatz bietet, als es bisher der Fall war. Solche Kleinigkeiten finden sich überall im Band und laden zum mehrmaligen Lesen ein, da nicht immer alles sofort ersichtlich oder verständlich ist.
Auch zeichnerisch gibt es viel Neues und Anderes. So muss Conrad dem mehr an Text oft Tribu zollen, sodass in vielen Panels nur wenige bis gar keine Hintergründe zu entdecken sind. Zwar kam dies in den letzten Ausgaben Uderzos auch immer wieder zum Einsatz, hier vermutlich eher wegen des Arbeitsaufwandes, aber dennoch ist es deutlich sichtbar. Dafür sind in den anderen Panels die Hintergründe umso aufsehen erregender und laden dazu ein, sich auf die Suche nach weiteren Details zu machen. Hinzu kommt, dass sich Conrad inzwischen offenbar relativ sicher fühlt. Dies sieht man daran, dass er sichtlich experimentierfreudiger wird, was die Posen und Blickwinkel angeht, sowie die Art und Weise, wie Conrad mit der Panelgestaltung umgeht, gerade dann, wenn es um die Verteilung verschiedener Größen von Panels geht, ohne dabei die grundsätzliche Struktur des 4 Zeilen-Layouts zu umgehen.
Zu Beginn des Albums dachte ich noch, dass meine Bedenken durchaus gerechtfertigt gewesen sind, aber je weiter das Abenteuer voranschritt, um so mehr wurde mir klar, dass es genau die Art von Frische war, die Asterix jetzt brauchte. Die Einflüsse FabCaros sind minimalistisch, aber deutlich genug, um sie wahrzunehmen und seine Art der Erzählung, die Art und Weise seiner Charakterisierung, rufen bei mir ein gewisses Wohlgefühl hervor. Allerdings schwebt über dem gesamten Band auch eine gewisse „Hommage“ an frühere Abenteuer wie „Der Seher“, „Kampf der Häuptlinge“ oder auch „Streit um Asterix“, was eventuell daran liegt, dass dies eben jene Abenteuer sind, welche FabCaro besonders am Herzen liegen. Zudem gibt es noch einiges, was sicher nur in der deutschen Fassung so enthalten ist. Denn für Übersetzer Klaus Jöken war es keine gewohnte Arbeit, was nicht nur an dem mehr an Text liegt, im Übrigen wird von bis zu 25 % mehr Text als ein Durchschnittsabenteuer gemunkelt, sondern auch erzählerischen Eigenheiten FabCaros. Daher finde ich es schon sehr amüsant, wenn Troubadix auf der Dorfbühne abgewandelte Klassiker von De Höhner, Herbert Grönemeyer oder Nana Mouskouri singt. So richtig besonders wird es, bei dem lange indizierten Hit der Ärzte, welcher dann wohl auch der Grund ist, weshalb Troubadix von der Bühne „zitiert“ wird. Insgesamt überrascht mich „Der neue Asterix“ durchaus positiv. Das „Positive Denken“, welches den Band durchzieht und hier eher als „Waffe/Taktik“ dient, zeigt, dass man mit fast allem Menschen in irgendeiner Form lenken und manipulieren kann. Was mir persönlich jedoch nach wie vor fehlt, ist der Einsatz von popkulturellen Persönlichkeiten, wie es in fast jedem Goscinny-Abum gang und gäbe war. Ein Politiker hier, ein Schauspieler da, ein Autor, ein Musiker, wie auch immer. Es gab immer jemanden zu entdecken und dieses kleine Rätselraten vermisse ich schon sehr. Dennoch bleibt unterm Strich ein sehr unterhaltsames, kurzweilig vergnügsames und in vielen Punkten leicht verbessertes Abenteuer übrig, welches ich nicht nur Asterix-Fans empfehlen kann.
Was für eine vorbildliche Manga-Deluxe Edition. Attack on Titan in der Deluxe Edition zu lesen, ist ein wahrer Leckerbissen. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass die beiden No Regrets Einzelbände nun ebenfalls in dieser Form erscheinen. Die Story ist durchgehend spannend und interessant inszeniert. In diesem Band treffen Levi, Hauptgefreiter des Aufklärungstrupps und stärkster Soldat der Menschheit, und sein Gegner Erwin Smith aufeinander. Diese weltweit einzigartige Hardcover-Ausgabe kann sich sehen lassen!
Autoren und Zeichner: Gun Snark (Nitroplus – Story), Art by Hikaru Suruga, Cooperated by Attack on Titan Production Committee, Attack on Titan created by Hajime Isayama Format: Hardcover Umfang: 402 Seiten Inhalt: Shingeki no Kyojin Gaiden: Kuinaki Sentaku (進撃の巨人 外伝 悔いなき選択) Vol. 1-2 Verlag: Carlsen Manga Preis: 20,00 Euro
Definitiv eine interessante Reihe, welche mitunter fortgesetzt werden könnte. Ich habe mir die limitierte Hardcover-Ausgabe gekauft. So richtig zufrieden bin ich leider nicht mit der Geschichte vom Haus am See … Dennoch keine schlechte Geschichte, aber etwas zähflüssig erzählt und langwierig in den Unterhaltungen der Protagonisten. Eine klare Kaufempfehlung kann ich leider nicht aussprechen, aber schaut definitiv mal rein, ob es euch gefällt.
Autor: James Tynion IV Zeichner: Álvaro Martínez Bueno, Jordie Bellaire Format: Softcover / Hardcover Umfang: 196 Seiten Inhalt: US: The Nice House on the Lake (2021) 7-12 Verlag: Panini Comics Preis: 25,00 Euro (die auf 333 limitierte Hardcover Ausgabe kostet 40,00 Euro)
Die Neuauflage des indischen Spider-Man Superhelden Klassikers. Man merkt dem Comic sein Alter nicht an. Frisch und dynamisch, actionreich und lässig inszeniert wie die modernen Heftausgaben. Im Jahr 2005 erschien die erste Ausgabe des indischen Spider-Man. Die Idee ist so genial wie einfach, doch für die indischen Fans mit Sicherheit etwas ganz Besonderes. Ein amerikanischer Superheld wird für den indischen Comic-Markt adaptiert und nicht Peter Parker schwingt das Spinnenkostüm, sondern Pavitr Prabhakar. Eingefleischte Fans erkennen viele amerikanische Parallelen, doch dieser Band ist äußerst einsteigerfreundlich und definitiv etwas Besonderes!